UNSERE KLINIKEN

Nahmen die neuen Defibrillatoren von Firmenvertreter Marco Sodomka in Empfang (v.l.):  Interim. Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Ronald Zwrtek, MBA, Pflegedirektor DGKP Josef L. Strobl, akad. PD, Risk- und Qualitätsmanager  Dr. Christian Pleil, MSc, MLS, MBA und Kaufmännischer Direktor-Stv. DI Dipl. KH-BW Karl Schreiber

Defibrillatoren öffentlich zugänglich

MISTELBACH –  Vier öffentlich zugängliche Defibrillatoren im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf erhöhen die Sicherheit noch mehr, denn je schneller z.B. bei einem Herzinfarkt mit defibrillierbaren Rhythmusstörungen geholfen wird, umso besser sind die Überlebensraten.

Am Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf wurden auf Initiative von Risk- und Qualitätsmanager Dr. Christian Pleil, MSc, MLS, MBA vor kurzem vier neue Defibrillatoren in Betrieb genommen. Sie sind neben den auf den einzelnen medi- zinischen Abteilungen befindlichen Geräten nun öffentlich zugänglich an neuralgischen Punkten des Klinikums ange- bracht – beim Haupteingang, im Haus B nahe dem Physikalischen Institut, im Haus E Nähe Labor Blutabnahme und im Haus B nahe der Radiologie.


Diese Geräte bilden dabei einen der derzeit modernsten Defibrillatoren am Markt ab, sie ermöglichen auch Laien durch ein einfach und klar gestaltetes Design mit Grafiken die Bedienung. Ein Metronom und ein sprachgestütztes Coaching ermöglichen auch Ungeschulten die unterstützende Herz-Lungen-Wiederbelebung, außerdem ist das Gerät zweispra- chig programmiert und sogar für Babys und Kleinkinder einsetzbar. Ein Defibrillator kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie bspw. Kammerflimmern beenden. Ein Defibrillator verbessert die Chancen einer erfolgrei- chen Herz-Lungen-Wiederbelebung und wird immer gemeinsam mit dieser eingesetzt.


Die neuen Geräte erhöhen die Sicherheit für Patienten, Besucher und auch Mitarbeiter noch ein Stück weit mehr, dann je schneller ein Defibrillator erreichbar ist, umso schneller kann geholfen werden.  Denn gemäß den Reanimations-Leitlinien können Überlebensraten bis auf 70 % erhöht werden, wenn  innerhalb von drei bis fünf  Minuten nach dem Kollaps ein Schock verabreicht wird.