UNSERE KLINIKEN

v.l.: Ärztl. Dir. Prim. Dr. Lukas Koppensteiner, DGKP Renate Welleschitz, Msc, Margarethe Kotzian, interim. Kfm. Dir. Jutta Stöger, Msc, Herbert Oth, Martraud Rai- ner, Pflegedirektorin DGKP Bettina Riedmayer, Ingrid Palenik

Ultraschall für Palliativteam

HAINBURG – Am 12. Februar 2018 präsentierte das Palliativteam des Landesklinikums Hainburg das Ultraschallgerät, das mit Hilfe von vielen Spenden angekauft werden konnte.

Mit den finanziellen Unterstützungen unterschiedlichster  Vereine in der Region und den Kranzspenden der Angehöri- gen, die das Palliativteam in den letzten Jahren erhalten haben, konnte nun ein mobiles Ultraschallgerät angekauft wer- den. Somit können Ultraschalluntersuchungen bei den schwerkranken Patientinnen und Patienten auch im häuslichen Bereich durchgeführt und der Transport in ein Klinikum vermieden werden. Eingesetzt wird dieses Ultraschallgerät zur


•Diagnostik bei körperlichen Symptomen wie Atemnot, Bauchschmerz und Erbrechen

•bei Punktionen (Aszites)

•Venenultraschall bei Thromboseverdacht


Das Palliativteam möchte sich auf diesem Weg recht herzlich bei der Selbsthilfegruppe nach Krebs Hainburg-Kittsee und der Kollegialen Führung des Landesklinikums Hainburg für die Spende von € 1000 bedanken.


Vom Palliativteam wurden 2017 insgesamt 212 Patientinnen und Patienten intern und extramural betreut. Bei jeder Be- treuung kommen noch 2 bis 5 Angehörige hinzu, die von den jeweiligen Teammitgliedern angeleitet und psychosozial unterstützt werden. Hilfestellung erfolgt auch in der Organisation der häuslichen Versorgung und in sozialrechtlichen An- gelegenheiten.

Insgesamt wurden von den Teammitgliedern im vergangenen Jahr 48.886  Kilometer zurückgelegt und 1.332 Hausbesu- che durchgeführt.

Von den 212 Patientinnen und Patienten sind im vergangen Jahr 119 verstorben, davon 68 zu Hause, 41 in einem Klini- kum, 1 auf einer Palliativstation und 4 in einem Pflegeheim oder Hospiz.

Im Büro fanden 181 Beratungsgespräche mit Angehörigen und PatientInnen statt.

657 Kontakte mit PatientInnen erfolgten auf den Stationen und Ambulanzen.