10 Fragen

10 Fragen an Hannes Pöhl, LK Korneuburg

Radelte bereits tausende Kilometer: Ultracycler Hannes Pöhl beim Race around Ireland, Race around Austria und beim Glocknerman.

Hannes Pöhl (39) ist diplomierter Intensivpfleger an der ICU im Landesklinikum Korneu- burg. Nach 15 Jahren in der Lebensmittelindustrie widmet er sich seit neun Jahren der Kran- kenpflege, davon die letzten sechs Jahre der Intensivpflege. Er ist verheiratet und hat drei Kinder, zwei sind bereits volljährig.

Der Bezug zu außergewöhnlichen Leistungen wurde dem passionierten Sportler bereits in die Wiege gelegt. Sowohl Großvater (Boxen) als auch Mutter (Skirennläuferin) waren sport- lich aktiv. Hannes Pöhl beherrscht neben Wasserskifahren, Ski und Snowboard auch Berg- steigen und Klettern sowie Faustball. Das Radfahren jedoch blieb bis heute ein konstanter Begleiter. Inspiriert durch einen Zeitungsbericht bestritt Hannes Pöhl 2012 seinen ersten 24- Stunden-Radmarathon. Danach wurden die Distanzen schnell größer und er wechselte zum Ultracycling, einer völlig eigenen Radsportkategorie. Die zurückgelegten Strecken liegen meist bei über tausend Kilometer – viel länger als im Profiradsport. Dabei werden viele Hö- henmeter zurückgelegt, beim Glocknerman beispielsweise wird der Großglockner zwei Mal überquert. Um solch mentale und körperliche Herausforderungen zu meistern, bedarf es ei- ner langen und gründlichen Vorbereitung. Nur durch Voraussicht, perfekte Fitness, Acht- samkeit und das genaue Wissen, was man tut, sind solche Mammut-Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Hannes Pöhl will auch den Nachwuchs fördern und gründete den Verein UCC Unterparschenbrunn Ultra Cycling Club e.V. – ein Radsportverein für Langdistanzfahrten. Bei Fragen rund ums Radfahren hat der Ultraman stets ein offenes Ohr.


1. Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Einen holzverarbeitenden Beruf. Diesen habe ich jetzt zu meinem Hobby gemacht. Das trägt neben dem Radfahren zu meiner Entspannung bei.


2. Was macht Ihnen die meiste Freude am Beruf?

Patienten und deren Angehörige dabei zu unterstützen, in einer scheinbar aussichtlosen Si- tuation, in der die Hoffnung der letzte Anhaltspunkt ist, wieder neue Vitalität und Zukunfts- perspektiven zu finden.


3. Was bringt Sie zum Lachen?

Situationskomik mit tieferem Hintergrund und schwarzer Humor nach „Alt Wiener Art“.

4. Mit welchen drei Worten würden Ihre Kollegen Sie beschreiben?

Zielstrebig, lösungsorientiert, motiviert

5. Ihr Motto?

Wer länger durchhält, gewinnt..


6. Welche drei Dinge oder Personen, würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Meine beste Ehefrau von allen (frei nach Ephraim Kishon), unsere Hunde und natürlich meine Fahrräder.


7. Mit welcher Person, egal ob noch am Leben oder nicht, würden Sie gerne eine Kaffee trinken?

Goethe. An den hätte ich ein paar Fragen.


8. Wozu hätte Sie gerne mehr Zeit?

Zum hochalpinen Bergsteigen


9.Wenn Sie eine Sache an sich ändern könnten, was wäre das?

Das Wechselspiel zwischen Perfektionismus und Lockerheit besser beherrschen


10. Was gefällt Ihnen an Ihrem Klinikstandort am meisten?

Die kompakte Struktur und damit einhergehend, dass Ideen und Lösungen sehr schnell und unbürokratisch umgesetzt werden können.


Sportliche

Highlights


über 35 Triathlons


• 3. Platz bei der

Weltmeisterschaft 2015 und 2016

• 3. Platz beim Race around Ireland

• 4. und 5. Platz beim Race around Austria

Diese Rennen sind 2.200 km lang. Bis zu 30.000 Höhenmeter sind zu

bewältigen – in einer Zeit von circa 100 Stunden.