UNSERE KLINIKEN

(v.l.)  Bgm.  Klubobmann  Mag.  Klaus  Schneeberger,  Oberarzt  Dr.  Günther  Klein,  LH- Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und OÄ Dr. Linda Michlmayr

Narbenfreie Schilddrüsen-OP

Im Landesklinikum Wr. Neustadt wird österreichweit erstmals eine  narbenfreie  Operationsmethode  für Schilddrüsenerkrankungen  angewendet. Damit zählt das Landesklinikum einmal mehr zu den Vorreitern.

Dr. Angkoon Anuwong M.D. aus Thailand ist anerkannter Experte für die narbenfreie Operationstechnik in der Schilddrü- senchirurgie. Als Gast im Landesklinikum brachte er diese neuartige Technik nach Österreich.


Die erste Schilddrüsen-OP dieser Art in Österreich wurde im Rahmen einer sogenannten „Teaching-Operation“ durchge- führt. Ermöglicht hat dies eine Kooperation zwischen der Alexianer Klinik Krefeld (Deutschland) und der chirurgischen Abteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt. Dr. Elias Karakas; Chefarzt Alexianer Klinik Krefeld und OA Dr. Günther Klein, Chirurgie am Landesklinikum Wiener Neustadt wendeten gemeinsam mit Prof. Anuwong zum ersten Mal in Öster- reich diese innovative Operationstechnik an. „Mittlerweile wurden am Landesklinikum bereits zehn Patienten mit dieser neuen Technik operiert und wir werden sie zukünftig noch häufiger einsetzen“, so der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA.


„Diese Operationstechnik wird vor allem in den USA und in Asien verwendet. Sie erlaubt es, die Schilddrüse transoral – das heißt über drei kleine Schnitte – zu operieren. Die Schnitte werden zwischen Unterkiefer und Unterlippe gesetzt und sind kaum sichtbar. Dadurch bleibt der Hals narbenfrei“, schwärmt Oberarzt Dr. Günther Klein.


LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf gratulierte dem Ärzteteam in Wiener Neustadt und lobte die hohe Expertise und das Engagement: „Durch internationale Kooperationen und den Einsatz unserer Ärztinnen und Ärzte ist es möglich Spit- zenmedizin auf dem neuesten Stand nach  Niederösterreich  zu  bringen.  Die  neue  Operationsmethode  ist  hier  ein weiterer wichtiger Meilenstein für die betroffenen Patientinnen und Patienten.“