UNSER WEG - 10 FRAGEN

10 Fragen

an DGKP Oliver Loiskandl, BSc, MSc,

Uniklinikum St. Pölten 

Folgt den Rufen des Bergs in jeder freien Minute

Oliver Loiskandl war Operationsgehilfe im damals noch allgemeinen Krankenhaus Lilien- feld, im Anschluss daran schloss er dort die Gesundheits- und Krankenpflegeschule ab. Nach einem kurzen Ausflug in die Privatwirtschaft, in das Pflegeheim Beer, war er in St. Pöl- ten als Pfleger auf einer Intensivstation eingesetzt und danach auf einer chirurgischen Bet- tenstation in Lilienfeld. Die nächste Station war eine Stabstelle für Krankenhaushygiene und Qualitätsmanagement, danach interimistische pflegerische Klinikleitung. Er wechselte ins Uniklinikum St. Pölten und arbeitet nun als Stabstelle der pflegerischen Klinikleitung zu.S- portfreak: Laufen, Tourenschilaufen, Rennrad und Mountainbike fahren und vor allem ist er „leidenschaftlicher, aber relativ unbegabter Fels- und Eiskletterer“, wie er von sich sagt. Wenn Zeit bleibt, ist er gerne auf Bergen unterwegs.

Nachdem ihm Pflege am Herzen liegt, hat er mit einigen Kolleginnen und Kollegen im Vor- jahr einen Verein gegründet (Austrian Nursing Club), der vor allem den Austausch unter Pflegenden fördern soll. Bei den Veranstaltungen des Vereins, die sich „Pflege spricht“ nen- nen, gibt es kurze Referate zu pflegerelevanten Themen und im Anschluss wird diskutiert.


1. Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Als Kind haben mich Luft- und Raumfahrt interessiert. Ich wäre gerne Pilot oder Astronaut geworden.


2. Was macht Ihnen die meiste Freude am Beruf?

Ich bin derzeit 30 Wochenstunden im Universitätsklinikum und zehn Stunden an der Fach- hochschule St. Pölten beschäftigt. Ich finde es sehr spannend, die Brücke zwischen den bei- den Organisationen herzustellen

3. Was bringt Sie zum Lachen?

Meine Neffen und Nichten sind in einem sehr unterhaltsamen Alter und bringen mich viel zum Lachen.


4. Worüber ärgern Sie sich?

Am ehesten über mich selbst, insgesamt versuche ich allerdings mich möglichst wenig zu ärgern.

5. Ihr Motto?

Kontakt mit anderen Menschen versuche ich zu berücksichtigen, dass häufig der Stand- punkt vom Standort bestimmt wird.


6. Drei Dinge oder Personen, die Sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden?

Laufschuhe, Kaffee und ein Feuerzeug


7. Mit welcher Person, egal ob noch am Leben oder nicht, würden Sie gerne eine Kaffee trinken?

Ich hatte bereits vor einem Jahr Gelegenheit, mit einem meiner pflegerischen Idole, Mary Manthey, über Pflege zu diskutieren. Kaffee gab es dabei keinen, noch so ein Gespräch mit Kaffee wäre jedenfalls fein.

8. Wozu hätte Sie gerne mehr Zeit?

Ich hätte gerne viel mehr Zeit für Bewegung in der Natur.


9. Wenn Sie eine Sache an sich ändern könnten, was wäre das?

Ich wäre gerne musikalischer und würde gerne ein Musikinstrument beherrschen.

10. Was gefällt Ihnen an Ihrem Klinikstandort am meisten?

Durch die Größe gibt es beinahe unendlich viele Möglichkeiten, als Pflegeperson tätig zu sein.



- Ausbildung zum Qualitätsma- nager und Qualitätsauditor im Gesundheitswesen,

BachelorstudiumAdvanced nursing practice, Masterstudi- um Gesundheitsmanagement

- Verheiratet, zwei erwachsene Kinder, die beide nur moderat Sport betreiben