UNSERE KLINIKEN

(v.l.) Ärztliche Direktorin Prim. Dr. Ingrid Leuteritz, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Prim. Dr. Robert Stetter, OÄ Dr. Mariola Sinon

(v.l.) Kaufmännischer Direktor Robert Danner, Pflegedirektor Gerhard Leonhartsberger, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Ärztliche Direktorin Prim. Dr. Ingrid Leuteritz, Kaufmännischer Geschäftsführer NÖ Landeskliniken-Holding Dipl. KH-BW Helmut Krenn, Prim. Dr. Robert Stetter

Eröffnung Haus 50

Mit dem Neubau der Forensischen Abteilung im Landesklinikum Mauer wurden neue Wege und Maßstäbe bezüglich Bau- und Sicherheitstechnik gesetzt. Das Land NÖ investierte in das neue Gebäude rund 23 Mio. Euro. Im Rahmen eines Festaktes wurde das Haus 50 am 19. Juni 2018 in Anwesenheit von LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und zahlreicher Ehrengäste feierlich eröffnet und seiner Bestimmung übergeben.

„Wir erachten es als wichtige Aufgabe sich dem Thema Forensik und der möglichen Rehabilitation von forensischen Pa- tientinnen und Patienten zu widmen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich wieder sozial und arbeitsmäßig in unsere Gesellschaft zu integrieren. Das Landesklinikum Mauer hat in den letzten Jahren diesbezüglich hervorragende Rehabili- tationsergebnisse erzielt. Möglich macht dies die hochprofessionelle psychiatrisch-psychotherapeutische Betreuung und die rehabilitativen Maßnahmen auf hohem Niveau. Wichtig dabei ist auch der wertfreie Zugang in der Betreuung die- ser Patientinnen und Patienten durch ein multiprofessionelles Team.“, betont LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.


Das neue zweigeschossige Gebäude mit 65 Betten, unter der Leitung von Prim. Dr. Robert Stetter, weist im Grundriss eine Kamm-Struktur mit einem Längsriegel und drei Querriegel auf. Hier sind im Erdgeschoss die zwei Akutstationen 1 und 2 und im Obergeschoss die Subakutstation 3 untergebracht. Jede Station verfügt über einen ihr zugeordneten und durch eine Zaunanlage zu den anderen Gärten abgetrennten Gartenbereich, der für körperliche Betätigung und Erho- lung genutzt wird. Die Außenbereiche sind durch Aha-Gräben bzw. durch eine zusätzliche zweite Zaunanlage vom öf- fentlichen Park getrennt. Das gesamte Gebäude sowie die Außenbereiche werden kameraüberwacht.

Im Haus 50 werden schwerpunktmäßig forensische Patientinnen und Patienten sowie vereinzelt Untersuchungs- und ab- geurteilte Häftlinge mit akuten Psychosen und Depressionen behandelt. Die psychische Betreuung dieser Patienten er- fordert ein hohes Maß an Sicherheitsvorkehrungen, die bei diesem Neubau in der Planung und Umsetzung berücksich- tigt wurden und entsprechend mit dem Justizministerium akkordiert sind. Dadurch ist eine Behandlung auf höchstem Ni- veau und allen modernen Erfordernissen einer forensischen Abteilung entsprechend gegeben.