UNSERE KLINIKEN

(v.l.) Der Stellvertreter der Landeshauptfrau Dr. Stephan Pernkopf mit dem stellvertretenden Abteilungsleiter OA Dr. Michael Mittermüller beim neuen Linearbeschleuniger.

(v.l.) Bürgermeister Dr. Reinhard Resch, Landtagsabgeordneter Josef Edlinger, Medizinischer Geschäftsführer der LK-Holding Dr. Markus Klamminger, Medizintechni- ker Ing. Stefan Bauer, Regionalmanagerin Region Mitte Hon. Prof. (FH) Christa Stelzmüller, Leitender Radiologietechnologe Nikolaus Metz, LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, stv. Abteilungsleiter OA Dr. Michael Mittermüller und Leitende Medizinphysikerin DI Julia Lechner

Neuer Linearbeschleuniger in Betrieb

Krems – An der Klinischen Abteilung für Strahlentherapie-Radioonkologie am Universitätsklinikum Krems werden Patientinnen und Patienten an drei Linearbeschleunigern behandelt. Eines dieser Geräte wurde nun durch ein neues ersetzt und gemeinsam mit dem neuen Computertomographen in feierlichem Rahmen eröffnet.

Eine hochmoderne neue Anlage bedeutet nicht nur höhere Effizienz, sondern auch qualitativ hochwertigere Behandlun- gen. Ein neuer Linearbeschleuniger und ein neuer Computertomograph wurden auf der Abteilung eröffnet. Die beiden Ge- räte arbeiten effizienter und bringen unter anderem neue Möglichkeiten mit sich. Das CT-Gerät wird auf der Abteilung für die Bestrahlungsplanung verwendet, um exakt festzustellen, wo sich ein Tumor befindet.


„Der Austausch des Linearbeschleunigers dauerte mehr als ein halbes Jahr. Es ist den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung zu verdanken, dass dies im laufenden Betrieb derart reibungslos ablaufen konnte. Der neue Linearbe- schleuniger befindet sich am neuesten Stand der Technik, was der Abteilung und auch Patientinnen bzw. Patienten zahl- reiche Vorteile bringt“, so der Stellvertreter der Landeshauptfrau Dr. Stephan Pernkopf.


Der neue Linearbeschleuniger arbeitet schneller, bietet eine genauere Bildgebung und gewährleistet somit eine noch prä- zisere und schonendere Bestrahlung. Es können Spezialverfahren angewandt werden, wie die stereotaktischen Bestrah- lungen von Tumoren im Gehirn.

Bei dieser wird der Tumor hochpräzise bestrahlt, wobei das umgebende gesunde Gewebe optimal geschont wird. Der Tu- mor kann dadurch mit einer hohen Dosis bestrahlt werden, was durch die aus vielen Richtungen kreuzenden Strahlen, die genau an diesem voreingestellten Punkt zusammentreffen, garantiert wird. Seit einigen Jahren wird dieses Verfahren er- folgreich am bisher jüngsten der drei Linearbeschleuniger durchgeführt. Eine derartige Behandlung kann jedoch nicht nur am Kopf, sondern auch am Körper, beispielsweise an der Lunge, notwendig sein. Bislang wurden Patientinnen und Pati- enten mit einer solchen Indikation nach Wien verwiesen. Mit dem Austausch des zweiten Linearbeschleunigers können sie künftig auch in Krems behandelt werden.