UNSERE MENSCHEN

Der Ärztliche Direktor Dr. Christian Cebulla gratulierte Prim. Dr. Christa Freibauer über die Wahl zur Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Pathologie.

Freibauer ist neue Präsidentin

MISTELBACH –  Mit 1.1.2019 übernimmt Primaria Dr. Christa Freibauer, Leiterin des Instituts für Klinische Patho- logie und Molekularpathologie am Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf, die Präsidentschaft der Österreichi- schen Gesellschaft für Pathologie.


Die Österreichische Gesellschaft für Pathologie dient, wie auch die anderen Fachgesellschaften, als beratendes Organ für die Ärztekammer – aber nicht nur: Denn die Gesellschaft für Pathologie nimmt auch noch viele weitere Aufgaben wahr, wie z.B. die Förderung der Wissenschaft, die Nachwuchsförderung, die Mitwirkung an der Ausbildungsverordnung, die Imagepflege der immer wieder falsch eingeordneten Pathologen, die Qualitätssicherung und die interdisziplinäre Zusa- mmenarbeit mit anderen Fachgesellschaften.  Sie vertritt österreichweit rund 400 Fachärzte für Klinische Pathologie und Molekularpathologie- .


Dieser Gesellschaft wird Prim. Dr. Christa Freibauer nun ab 1.1.2019 für zwei Jahre als Präsidentin vorstehen. Derzeit ist sie seit zwei Jahren Präsidentin elect und kann ihre Präsidentschaft nun schon vorbereiten, nach Ende der offiziellen Prä- sidentschaft wird sie dann als Past-Präsidentin vor allem die Funktion der Vertretung des amtierenden Präsidenten inne- haben. Dieses System garantiert eine Kontinuität in der Führung der Gesellschaft. Dr. Freibauer war auch schon davor als Schriftführerin und kooptiertes Mitglied des Vorstandes in der Fachgesellschaft tätig. Außerdem ist sie Fachgruppenobfrau in Niederösterreich und seit 2018 auch für die nächsten fünf Jahre Bundesfachgruppen-Obfrau für Pathologi- e.


Für Prim. Dr. Freibauer ist diese Präsidentschaft, für die sie von der Generalversammlung gewählt wurde, eine Anerken- nung  ihrer Arbeit. Sie setzte und setzt sich vor allem gegen den Fachärztemangel ein und für die Imagepflege des manchmal verkannten Berufes der Pathologen. Um dem drohenden Fachärztemangel entgegen zu wirken wurden zwei Programme von der Fachgesellschaft ins Leben gerufen: Das Productive-Aging-Programm,  das nach dem aktiven Berufs- leben ein Weiterarbeiten auf freiwilliger Basis ermöglichen soll und die Pathology Future Academy, die besonders die in Ausbildung befindlichen Pathologen und Pathologinnen fördern möchte- .