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Vorreinigen einer Tasse unmittelbar nach der Anlieferung

Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte

ST. PÖLTEN – Die Aufbereitung von OP-Instrumenten ist ein wichtiger und sehr verantwortungsvoller  Prozess.   Instru- mente,   die   bei   einer   Operation  verwendet werden,  müssen  einen Kreislauf durchlaufen, bevor  sie wieder  zum Einsatz  kommen. Die Aufbereitungseinheit für  Medizinprodukte am Universitätsklinikum St. Pölten  ist rund  um die Uhr besetzt  und  die 36 Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter sorgen  für  die optimale Sicherheit der Patientinnen und Pa- tienten.


Die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte im Logistikzentrum am Universitätsklinikum St. Pölten ist seit Juni 2014 in Betrieb und bereitet die gesamten Medizinprodukte der Kliniken St. Pölten, Lilienfeld, Melk und Waidhofen/Ybbs auf. In weiterer Folge werden auch noch die Landeskliniken Scheibbs und Amstetten angeschlossen. Zusätzlich zu den direkt in der Versorgungsregion liegenden Kliniken werden seit Anfang Juli 2018 auch für das Landesklinikum Hollabrunn die gesamten Medizinprodukte im Logistikzentrum St. Pölten zentral  aufbereitet.  Seit  Jänner  2018 wurden  rund  23.000 Sterilguteinheiten  aufbereitet. Dazu zählen beispielsweise endoskopische Instrumente, Standardinstrumente, minimal- invasive Instrumente, Augeninstrumente, spezielle herzchirurgische Instrumente und neurochirurgische Stabilisie- rungssysteme.


Für Operationssäle, Funktionsbereiche und Stationen eines Klinikums ist eine sehr gut funktionierende Aufbereitung von Medizinprodukten erforderlich. Der Einsatz validierter Verfahren nach dem neuesten Stand der Wissenschaft und Technik gewährleistet den Erfolg des Reinigungs- und Desinfektionsprozesses und den Erfolg des Sterilisationsverfah- rens nachvollziehbar und reproduzierbar. Prozessabläufe sind regelmäßig zu analysieren und gegebenenfalls zu opti- mieren bzw. anzupassen. Dabei gilt es Normen, wie beispielsweise den Instrumentenkreislauf, zu beachten.


Die Prozessqualität der Aufbereitung von Medizinprodukten wird in hohem Maß von der Qualifikation der Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter beeinflusst. Gesetze, Normen, Richtlinien, neue Produkte und Verfahren erfordern eine laufende Aus- und Weiterbildung der eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Aufgabengebiet zählt auch die tägliche Kontrolle des technischen Equipments und eventuell erforderliche Störungsbehebungen.