UNSER WEG - 10 FRAGEN

10 Fragen

an OA Dr. Susanne Davies,

Landesklinikum Hollabrunn 

Beim jährlichen Davies-Cup zeigen alle tennisbegeisterten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesklinikums und Gäste ihr sportliches Können.

Dr. Susanne Davies’ medizinische Heimat ist das Landesklinikum Hollabrunn: Hier absolvierte sie den Turnus und die Ausbildung zur Fachärztin für Innere Medizin. Seit 2003 ist sie erste Oberärztin und Vertretung der ärztlichen Direktion. Einen Namen hat sie sich auch als Tennisspielerin gemacht: Sie organisiert den jährlichen Hollabrunner Davies-Cup, der heuer bereits zum achten Mal stattfindet. Hier zeigen alle tennisbegeisterten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesklinikums und Gäste ihr sportliches Können im Bewerb Mixed-Doppel. Das Gewinnerteam wird anschließend bei einem gemütlichen Umtrunk mit dem Wanderpokal geehrt. „Das Tennisspielen ist für mich der perfekte Ausgleich zum Arbeitsleben. Vor allem nach dem Nachtdienst kann ich durch diese Sportart – die Kombination aus Konzentration und Bewegung – meinen Kopf freibekommen. Dies gelingt besonders gut durch das powervolle Spiel meines Trainers Dominic“, sagt die sportliche Ärztin. Die Tennisleidenschaft hat sie an ihre Kinder weitergegeben: Sandy und Tommy sind sehr gute und begeisterte Tennisspieler, vor allem Tommy ist aktuell der Beste in der Tennisakademie TPI Rihacek Hollabrunn.


1. Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Ich wollte schon immer Ärztin werden, mein Vater war chirurgischer Oberarzt im Krankenhaus Gmünd und praktizierte nach meiner Geburt als Gemeindearzt im nördlichen Waldviertel. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich als Volksschulkind Rezepte in der Ordination stempeln durfte und mit ihm auf Visiten in die Dörfer fuhr.


2. Was macht Ihnen die meiste Freude am Beruf?

Es ist für mich ein wunderschönes Gefühl, Menschen helfen zu können – und wenn sie diese Hilfe auch annehmen. Da- mit meine ich nicht nur medizinische Maßnahmen, sondern manchmal genügt es auch, Patientinnen und Patienten an der Hand zu halten und ihnen Mut zuzusprechen. Das hilft oft mehr als die beste Medizin.

3. Was bringt Sie zum Lachen?

In unserem Beruf ist es sehr wichtig, Humor zu haben und ihn auch auszuleben. Es heißt ja „lachen ist die beste Medi- zin“. Ich umgebe mich gerne mit humorvollen Menschen, egal ob sie den berühmten trockenen Schmäh haben, selbst- ironisch sind oder kabarettistische Einlagen bringen.


4. Worüber ärgern Sie sich?

Sturheit, Ignoranz und das ewige „Sudern“


5. Mit welchen drei Worten würden Ihre Kollegen Sie beschreiben?

Ich würde sagen: „Mama der Nation“.


6. Ihr Motto?

Jeder kann jederzeit mit seinen Problemen zu mir kommen und wir werden versuchen eine Lösung zu finden. Für mich ist das persönliche Gespräch das Um und Auf für gegenseitiges Verständnis und viel wertvoller als unpersönliche

E-Mails.


7. Drei Dinge oder Personen, die Sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden?

Ich nehme doch an, dass es sich hier um eine „All-inclusive-Insel“ handelt, also brauche ich nur meine Musik, viele

Bücher und meine Kinder mitzunehmen und dort zu relaxen.


8. Mit welcher Person, egal ob noch am Leben oder nicht, würden Sie gerne eine Kaffee trinken?

Mit meinem Vater, der, da er bereits starb, als ich zehn Jahre alt war, gar nicht weiß, dass ich wirklich Ärztin geworden bin. Ansonsten würde ich mich gern mit berühmten Tennisspielern verabreden,z. B. Roger Federer, um ein wenig hinter die Kulissen zu schauen.


9. Wozu hätte Sie gerne mehr Zeit?

Die Zeit verfliegt so schnell, eine Tennisstunde mit meinem Trainer ist manchmal schon Luxus, den ich mir gönne.

Das hätte ich gerne viel öfter! Auch reisen, z. B. eine Städtereise, wäre wieder einmal schön.


10. Was gefällt Ihnen an Ihrem Klinikstandort am meisten?

Das LK Hollabrunn ist architektonisch das schönste Klinikum. Es ist klein, aber fein. Die Mitarbeiter kennen

einander gut und das erleichtert die Zusammenarbeit auf allen Ebenen.