UNSERE KLINIKEN

(v.l.) Elisabeth  Hammerschmid,  Sylvia  Ambichl,  Britta  Schwarzer,  Maria  Schedlberger,  Ingrid Zauner, Franz Scho- derböck, Martina Käfe- r

Seit 70 Jahren umsorgt

ST.  PÖLTEN  – Bereits  im  Jahr  1948 wurde  im  Klinikum St.  Pölten  eine  Anstalts- fürsorge installiert, mit  dem Ziel, den Patientinnen und  Patienten  neben  der medizinischen  und  pflegerischen  Versorgung,  auch  eine  soziale  Be- treuung anzubieten.  Im Jahr 1975 wurde  es in Sozialreferat umbenannt und seit 2011 läuft  die Serviceeinrichtung un- ter der Bezeichnung Entlassungsmanagement- .

Eine Mitarbeiterin, die im Jahr 1948 als Fürsorgerin eingestellt wurde, baute bereits damals ein Netzwerk auf und arbe- itete eng mit den Wohlfahrtseinrichtungen und Ämtern zusammen. Im Jahr 1975 trat aus der einstigen Anstaltsfürsorge das Sozialreferat hervor, dessen Arbeitsfeld sich aus geschichtlicher und wirtschaftlicher Entwicklung stark verändert hat. Diese Bezeichnung wurde bis zum Jahre 2011 geführt, ehe das Sozialreferat in Entlassungsmanagement umbe- nannt wurde.


Beratung und Information bezüglich der Versorgung pflegebedürftiger Patientinnen und Patienten war immer schon ein großer Schwerpunkt der Krankenhaussozialarbeit. Organisation von Heimhilfe, Hauskrankenpflege, Essensversorgung, Antragstellung für die Aufnahme in ein Pflegeheim als auch die entsprechende Aufbereitung und Weiterleitung an die zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden rundeten das Leistungsangebot des Sozialreferats ab. War eine Entlassung in häusliche Betreuung nicht mehr möglich, so wurde eine sofortige Kontaktaufnahme zu den Pflegeheimen und die O- rganisation der nahtlosen

Überstellung vom Klinikum ins Pflegeheim von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Referats bewerkstelligt. Die Unterstützung bei der Antragstellung auf Pflegegeld oder Pflegegelderhöhung war ebenso eine Aufgabe des Sozialref- erats.


Bei verschiedenen anderen Problemstellungen, wie z.B. Wohnungsproblemen und Obdachlosigkeit,   fungierte   das Sozialreferat   als   Kontakt   und   Schaltstelle   zu   den extramuralen Einrichtungen außerhalb des Klinikums.


Seit 2013 gibt es in allen NÖ Universitäts- und Landeskliniken ein Entlassungsmanagement. Es stellt eine Verbindung zwischen dem Klinikum und den betreuenden Angehörigen, den mobilen Sozialdiensten oder dem Pflege- und Betre- uungszentrum her. Durch gezielte Beratung und Vorbereitung noch während des stationären Aufenthaltes soll ein gleiten- der Übergang vom Klinikum in das Zuhause ermöglicht werden. Diese Serviceeinrichtung steht allen Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen während der Zeit des stationären Aufenthalts zur Verfügung- .


Ein Team aus Sozialarbeiterinnen und diplomierten Gesundheits- und Krankenpflege- personen kümmert sich um die Belange der Patientinnen und Patienten sowie ihren Vertrauenspersonen und plant gemeinsam die Zeit nach dem Kli- nikaufenthalt. Ziel des Entlassungsmanagements ist es, die poststationäre Versorgung sicherzustellen und damit eine konstante Versorgung und Betreuung der Patientinnen und Patienten ab dem ersten Tag der Entlassung zu gewährleis- ten.


Unterstützung und Beratung finden Patientinnen und Patienten sowie Angehörige in folgenden Belangen: Organisation von sozialen Diensten (Hauskrankenpflege, Physiotherapie,     Pflegegeld,     Hilfsmittel     (Rollator,     Rollstuhl,     etc.), Kur-     und Rehabilitationsanträge,Kurzzeit-undÜbergangspflege,Pflegeheimanträge, Erwachsenenschutzrechtsangel- egenheiten,HilfestellungbeiPensions-und Sozialhilfeanträgen, u.v.m.