10 Fragen

Friedrich Haider,

OP-Assistent im LK Zwettl

Ein echtes Prachtexemplar: Friedrich Haider mit dem bisher größten Karpfen, den er gefangen hat – 17,25 kg.

Fritz Haiders „Arbeitsplatz“: der Ottensteiner Stausee

Friedrich Haider (35 Jahre) arbeitet seit 13 Jahren als OP-Assistent im LK Zwettl. Nach der Pflichtschulzeit absolvierte er eine Tischlerlehre und war danach als Montagetischler einer großen Möbelkette tätig. Er wollte sich beruflich verändern. Der Umgang und die Arbeit mit Menschen machte ihm zunehmend mehr Spaß und so begann er beim Hol- und Bring- dienst im LK Zwettl. Nebenbei absolvierte er die Ausbildung zum OP-Assistenten und freut sich nun jeden Tag auf neue Herausforderungen.

Die Tätigkeit als OP-Assistent erfordert viel Konzentration und Aufmerksamkeit, noch dazu muss manches sehr rasch gehen. Als Ausgleich hat Friedrich Haider seit vielen Jahren ein ru- higes Hobby und verbringt seine Freizeit zum Großteil beim Fischen am Stausee Ottenstein. Er hat sich aufs Karpfenfischen spezialisiert. Der größte Karpfen, den er bis jetzt an der An- gel hatte, wog 17,25 kg. Es geht ihm aber nicht darum, besonders viel zu fangen, vielmehr hat er sich darauf spezialisiert, sehr große Karpfen zu fangen. Dies gelingt am besten mit speziellen Ködern in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die den großen Fischen beson- ders schmecken – sogenannten Boilies. Hängt ein besonders großer Fisch am Haken, braucht es manchmal einigen Kraftaufwand, ihn zu besiegen. Dies bedeutet aber nicht des Fisches Ende: Nach dem Abwiegen, einem Foto zum Andenken und der Desinfektion der Einstichstelle entlässt Friedrich Haider das gefangene Exemplar wieder ins Wasser. Als Mit- glied der beeideten Wache am Stausee fühlt er sich für das Wohlbefinden der Fische verant- wortlich.


1. Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Mein Kindheitstraum war der Abschluss einer Tischlerlehre. Den habe ich mir erfüllt.


2. Was macht Ihnen die meiste Freude am Beruf?

Die täglich neue Herausforderung, da sich mein Aufgabengebiet sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet.


3. Was bringt Sie zum Lachen?

Ich freue mich immer wieder über die Gratulationen meiner Fischerkollegen zu einem kapi- talen Fang.


4. Worüber ärgern Sie sich?

Manchmal über mich selbst, wenn ich nach einer Schicht nach Hause komme und mein Kühlschrank wirklich gar nichts zu bieten hat.

5. Mit welchen drei Worten würden Ihre Kollegen Sie beschreiben?

Hilfsbereit, freundlich und flexibel.

6. Ihr Motto?

Ich möchte anderen Menschen helfen, soweit es mir möglich ist.


7. Welche drei Dinge oder Personen, würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Meine heißgeliebte Angelrute, eine Pfanne und ein Streichholz.


8. Mit welcher Person, egal ob noch am Leben oder nicht, würden Sie gerne eine Kaffee trinken?

Ich würde sehr gerne mehr Zeit mit meinem Freund aus Vorarlberg verbringen, der meine Leidenschaft zum Fischen teilt – statt Kaffee ein Zwettler Bier.


9. Wozu hätte Sie gerne mehr Zeit?

Natürlich für mein Hobby, das Fischen am Stausee.


10. Was gefällt Ihnen an Ihrem Klinikstandort am meisten?

Dass wir ein Schwerpunktkrankenhaus auf dem Gebiet der Orthopädie sind.