UNSER WEG - 10 FRAGEN

10 Fragen

an Mag. (FH) Melanie Berger,

Gesundheitskoordinatorin im Mostviertel 

Mag. (FH) Melanie Berger (Mitte) im interdisziplinären Austausch mit Diätologin Martina Haider (links) und OA Dr. Rudolf Paumann (rechts) zur Planung eines derzeit laufenden Projektes. Seit Jänner 2017 nehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LK Scheibbs an der hausinternen VORSORGEaktiv- Gruppe, ein Programm zur nachhaltigen Lebensstiländerung, teil.


Als Gesundheitskoordinatorin der Initiative »Tut gut!« in den Kliniken im Mostviertel verfolgt Melanie Berger zwei große Ziele: Erstens die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Führungskräfte zu unterstüt- zen, zu erhalten und zu fördern. Zweitens die Voraussetzungen für betriebliches Gesundheitsmanagement zu schaffen: Sie ist in den fünf Mostviertler Kliniken für den Auf- und Ausbau sowie die Koordination der betrieblichen Gesundheits- förderung zuständig und organisiert gesundheitsförderliche Maßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (bei- spielsweise Ergonomieprojekte, Projekte zur Lebensstiländerung). Sie optimiert Prozesse und Abläufe zum Thema Ge- sundheitsförderung in den Kliniken, baut Steuergruppen auf und vieles mehr. Für ein gesundes Klinikum.


1. Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Ich wollte immer Physiotherapeutin werden. Rückblickend betrachtet war diese Berufsvorstellung schon ein Zeichen da- für, dass ich gerne mit Menschen arbeite und sie im gesundheitsförderlichen Kontext begleite. Diesen Aspekt, „etwas ge- sünder zu machen“, verfolge ich auch heute in meiner Tätigkeit als Gesundheitskoordinatorin.


2. Was macht Ihnen die meiste Freude am Beruf?

Die Arbeit mit und die Begleitung von Menschen in ein gesundheitsförderliches Leben. Die Möglichkeit, Dinge zu verän- dern – auch wenn es im ersten Moment unmöglich erscheint. Und Herausforderungen zu meistern und Pionierin zu sein.


3. Was bringt Sie zum Lachen?

Man sagt mir nach, dass ich viel lache und ein sonniges Gemüt habe. Am meisten lache ich über meine eigenen Fettnäpf- chen – dafür bin ich im Freundeskreis und in der Kollegenschaft bekannt.


4. Worüber ärgern Sie sich?

Über Menschen, die in starren, unveränderlichen, manchmal veralteten Strukturen denken und für Veränderungen schwer zu begeistern sind.


5. Mit welchen drei Worten würden Ihre Kollegen Sie beschreiben?

Empathisch, zielstrebig, verlässlich – und manchmal auch stur.


6. Ihr Motto?

Ich probiere gerne neue Dinge aus und bin stetig daran, mich auch selbst weiterzuentwickeln. Das Motto dahinter: Sei du die Veränderung, die du dir für die Welt wünschst! (Gandhi)


7. Wozu hätten Sie gerne mehr Zeit?

Ich singe gerne und spiele Violine. Dafür bleibt im Moment kaum Zeit. Leider!


8. Wenn Sie eine Sache an sich ändern könnten, was wäre das?

Ich würde liebend gerne zur Frühaufsteherin werden – ganz im Sinne: Der frühe Vogel fängt den Wurm.


9. Was macht im Beruf die meiste Freude?

Gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen im Klinikum zu schaffen. Der Kontakt und die Arbeit mit vielen unter- schiedlichen Personen unterschiedlichen Charakters. Ideen einzubringen und umzusetzen. Und das Meistern von Her- ausforderungen, die sich im ersten Moment als unmöglich erweisen.


10. Was gefällt Ihnen an Ihrem Klinikstandort am meisten?

Mein Büro habe ich im LK Scheibbs. Dort herrscht ein familiäres Klima, wo man sich vom ersten Moment an wie zu Hau- se fühlt. Bedingt durch meine Aufgabe bin ich sehr häufig in den anderen Kliniken in der Region zu Besuch. Ich treffe in jedem Haus auf Personen, die an einer gemeinsamen Sache interessiert sind und sich für das Thema Gesundheitsförde- rung begeistern. Dieses Ziehen am gemeinsamen Strang ist es, das mich positiv stimmt und mich auch in herausfordern- den Situation über Wasser hält. Dafür ein herzliches Dankeschön an alle Wegbegleiterinnen und -begleiter in den Klini- ken im Mostviertel für die tatkräftige Unterstützung.