UNSERE KLINIKEN

(v.l.) Ass. Dr. Wolfgang Tauber, Birgit Nagl, Prim. Dr. Karin Köhrer, MSc, MBA und Silvia Rumpler

Zentrallabor sorgt für rasche Abklärung

WIENER NEUSTADT. Für knapp 3.000 Patientinnen und Patienten konnte - alleine im letzten Jahr – mit Hilfe der molekularen Diagnostik eine schnelle Einschätzung im Bereich der Bluterkrankungen getroffen werden.

In Kooperation mit einem externen Humangenetiker schafft man diese enorm hohe Zahl an Analysen im Zentrallabor des Landesklinikums Wr. Neustadt.


„Mittels verschiedener molekularer Methoden wie der Polymerase-Kettenreaktion, der Fluoreszenz in situ Hybridisierung, der Chromosomenbänderungsanalyse oder auch der Mutationsanalyse werden Bluterkrankungen im Hinblick auf Dia- gnose, Therapieoptionen, Prognose und Monitoring untersucht“, erklärt Prim. Dr. Karin Köhrer, Leiterin des Zentrallabors. „In erster Linie sind es chronische Bluterkrankungen, die untersucht werden. Aber auch die eine oder andere Akutsituati- on wurde mit Hilfe dieser Innovation bereits abgeklärt“, so Köhrer weiter.


In Zukunft ist zu diesem Thema eine noch engere Zusammenarbeit mit dem lokalen pathologischen Institut und der on- kologischen Abteilung geplant, um den Patientinnen und Patienten eine noch schnellere Abklärung bieten zu können.


Seit fast zwei Jahrzehnten wird im Zentrallabor des LK Wiener Neustadt molekulare Diagnostik betrieben. In den Anfän- gen wurde mittels Polymerase-Kettenreaktion vor allem der direkte Erregernachweis und der Nachweis beziehungswei- se Ausschluss einer genetischen Disposition   (erblich   bedingte   Anlage   eines  Organismus   für   bestimmte   Krank- heiten) analysiert.