UNSERE MENSCHEN

(v.l.) hinten: DGKP Christoph Sengseis, BR Karl Streicher; vorne: DGKP Bernadette Friesenegger, Doris Fahrnberger-Schober, MSc (Pflegedirekto- rin), DGKP Renate Wadl

Schmerzmanagement

Renate Wadl und Isabell Haider, Mitarbeiterinnen im LK Waidhofen/Ybbs, haben die Schmerzmanagement-Aus- bildung erfolgreich abgeschlossen.

Die beiden Mitarbeiterinnen haben die berufsbegleitende Ausbildung in Wels absolviert.

Schmerz nimmt einen hohen Stellenwert im eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich der diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen ein. Um akute oder chronische Schmerzen differenziert erfassen zu können und daraus sinnvolle Maßnahmen rasch umsetzten zu können ist eine strukturelle Vorgehensweise enorm wichtig. Je rascher die richtigen Maßnahmen zur Schmerzlinderung umgesetzt werden, desto geringer ist die Gefahr, dass die Patienten mit chronischen Schmerzen konfrontiert werden.

Großes Augenmerk wird im LK Waidhofen/Ybbs auf die Schmerzerfassung gelegt. PatientInnen wer¬den regelmäßig nach der In¬ten¬si¬tät ihrer Schmer¬zen  be¬fragt und zu¬sätz¬lich auf¬ge¬for¬dert, sich so¬fort zu mel¬den, be- vor ihre Schmer¬zen ein¬schrän¬kend wer¬den. Die Schmer¬zin¬ten¬si¬tät bestimmt der Patient und wird mit einer Skala von 0 bis 10 ge¬mes¬sen.

Im Zeitraum von September 2016 bis Juni 2017 absolvierten die beiden Mitarbeiterinnen nun die 5 Module der Ausbil- dung. Neben der Theorie musste auch ein Praktikum von 40 Stunden absolviert werden.

Schmerzwahrnehmung, Schmerzmessung und deren Dokumentation sowie Grenzen der medikamentösen Therapie waren nur einige der Inhalte der Ausbildung.

Die Projektarbeiten „Musiktherapie als begleitende Maßnahme im Schmerzmanagement“ von Renate Wadl sowie „In- terdisziplinäre Behandlung von Schmerz“ von Isabel Haider sollen in einer der nächsten Teambesprechungen den Kolleginnen und Kollegen präsentiert werden. „Ich freue mich, dass wir mit Frau Haider und Frau Wadl nun zwei weite- re Mitarbeiterinnen im Team haben, die unsere PatientInnen nun bestens betreuen können“, so die Pflegedirektorin Doris Fahrnberger-Schober, MSc.