UNSERE KLINIKEN

(v.l.) Kaufm. Direktor Dipl. KH-Bw Anton Hörth, Medizinischer Geschäftsführer Dr. Markus Klamminger, Ärztl. Direktor Dr. Rainer Ernstberger, MSc, MBA, kfm. Standortleiterin Dipl. KH- Bwin Brigitte Straub, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, PD-Stv. Maria Böhm, Regionalmanager Weinviertel DI Jürgen Tiefenbacher und Pflegedirektor Erich Glaser, akad.gepr. KH-Manager

Klinikendialog: 114.000 Menschen jährlich in Ambulanz

KORNEUBURG – Der Klinikstandort Korneuburg lässt Patientinnen und Patienten auf

fünf Abteilungen und einem Institut die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung zukommen.

Im Rahmen des von LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf gestarteten NÖ Kliniken-Dialogs kam die Leitung des Klinik- standortes Korneuburg mit dem für die Kliniken zuständigen LH-Stellvertreter zusammen um ihn über die aktuellen Ent- wicklungen zu informieren. Danach hält Pernkopf fest: „Das Klinikum Korneuburg ist mit seinen fünf Abteilungen die wich- tigste regionale Gesundheitsreinrichtung und mit seinen 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch ein besonders wichti- ger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor.“


Das Beckenbodenzentrum Korneuburg behandelt als einziges Kompetenzzentrum

in Ostösterreich diese komplexen Erkrankungen mit einem fächerübergreifenden Team aus Chirurgie, Gynäkologie, Neu- rologie, Urologie und Physikalischer Medizin. Die Abteilung für Chirurgie bietet neben der Basisversorgung eine Reihe hochspezialisierter Leistungen:

laparoskopische Behandlung von Karzinomen des Verdauungstrakts und Chirurgie der krankhaften Fettleibigkeit (Adiposi- tas). Gemeinsam mit der Urologie und Frauenheilkunde wurde ein Tumorboard eingerichtet, das in Zusammenarbeit mit Radioonkologie, Strahlentherapie, Pathologie und Onkologie Tumorpatientinnen und -patienten auf höchstem Niveau be- treut. Die Gynäkologie setzte einen Meilenstein in der Zelltherapie und somit bei der Behandlung von Eierstockkrebs. Die Anästhesiologie und Intensivmedizin betreibt eine multiprofessionelle Freigabeambulanz, um stationäre Aufenthalte so kurz wie möglich zu halten. Aufgabe der Unfallchirurgie ist die Behandlung von Verletzungen aller Schweregrade mit dem Ziel voller Wiederherstellung des Verletzten. Minimalinvasive Gelenksersatzoperationen zählen hier zu den zunehmenden Aufgaben. In der Urologie werden 85 Prozent der Nierenoperationen laparoskopisch vorgenommen.


„Einige Eckzahlen können sich sehen lassen – so werden jährlich rund 114.000 ambulante Frequenzen verzeichnet und ca. 8.100 stationär Aufenthalte gezählt. Insgesamt werden im Klinikum 183 Tonnen Lebensmittel pro Jahr verbraucht“, zeigt sich LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf beeindruckt.

Das Klinikum ist Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universitäten Wien und Graz, der Karl-Landsteiner Privatuniversität, IMC FH Krems sowie der FH Campus Wien.