IM GESPRÄCH

„Horche auf meine innere Stimme" 

Der Kontakt mit Menschen und die Möglichkeit, auch am OP-Tisch stehen zu können, waren ausschlaggebend dafür, dass sich Assistenzärztin Dr. Barbara Mages-Pfeiffer für die Fachrichtung HNO entschied. Seit 2015 absolviert die Niederösterreicherin ihre Ausbildung im Uniklinikum Krems. WIR INTERN steht sie Rede und Antwort.

Foto: Philipp Monihart

ZUR PERSON


Dr. Barbara Mages-Pfeiffer ab- solvierte bereits ihren Turnus im Jahr 2010 am Universitätskli- nikum Krems. Seit 2015 macht sie die Ausbildung zur

HNO-Fachärztin.

Die gebürtige Niederösterrei- cherin studierte Medizin an der Medizinischen Universität Wien und absolvierte ihre Lehrpraxis bei Dr. Dietmar Kleinbichler in Markersdorf. Die 34-Jährige lebt in Kapelln, ist verheiratet und hat eine fünfjährige Tochter.


Gesundheit ist ... für mich eines der wichtigsten Dinge im Leben. Man weiß sie meist erst zu schätzen, wenn man sie nicht mehr hat und denkt nicht darüber nach, wenn man gesund ist.


Ich habe Medizin studiert, weil …ich immer schon mit Menschen arbeiten und einen sozialen Beruf ergreifen wollte. Bereits in der Schule habe ich mich sehr für Naturwissenschaften interes- siert; die Entscheidung, Medizin zu studieren, habe ich dann aber sehr kurzfristig nach der Matu- ra getroffen. Das Interesse war jedoch schon lange da


Die Fachrichtung HNO habe ich mir ausgesucht … weil es ein abwechslungsreicher Job ist. Die Entscheidung, die Fachrichtung HNO zu wählen, habe ich während des Turnus getroffen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt auf der Abteilung und es hat mir viel Spaß gemacht. Die Abwechs- lung zwischen OP, Ambulanz und Stationsarbeit macht mir große Freude. Dass ich hier alles ver- einbaren kann, ist ideal für mich. Außerdem bietet die HNO ein breites Spektrum an Patientin- nen und Patienten – vom kleinen Kind bis zum älteren Menschen.


Meine Ausbildung mache ich in Krems, weil…ich viel Gutes über das Klinikum gehört habe. Ich habe bereits meinen Turnus in Krems gemacht. Das Haus ist übersichtlich und man kennt sich untereinander. Die Patienten werden hier sehr gut betreut und außerdem finde ich die Stadt Krems extrem sympathisch.


Mein Ziel als angehende Fachärztin ist es … dass ich Patientinnen und Patienten kompetent be- treuen kann und den Menschen dabei nicht außer Acht lasse. Und natürlich, dass meine Freude am Beruf erhalten bleibt.


Die NÖ Landeskliniken-Holding ist für mich … wichtig und unverzichtbar in Niederösterreich. Sie bietet mir viele Möglichkeiten im Beruf.


Ein großes Anliegen ist mir … die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das ist hier in Krems sehr gut möglich.

Was ich immer schon loswerden wollte, ist... dass man generell toleranter gegenüber seinen Mit- menschen sein und nicht immer alles so ernst nehmen sollte. Das macht das Miteinander einfa- cher.


Ausgleich zum Beruf finde ich … in der Natur und bei meiner Familie. Beim Spielen mit meiner

Tochter und beim Treffen mit Freunden entspanne ich mich und kann abschalten. Ich gehe au- ßerdem gerne mountainbiken und schwimmen. Und besonders wichtig neben dem Sport ist mir die Musik: Ich spiele Querflöte und Klavier und bin Mitglied im MV Kapelln.


Mein Motto ist dass ich trotz beruflicher und privater Anforderungen immer auf meine innere Stimme höre, mein Bauchgefühl nicht außer Acht lasse und bei Entscheidungen darauf horche.