UNSERE KLINIKEN

(v.l.) Prim. Univ.-Prof. DDr. Thomas Klestil, Ärztlicher Direktor Prim. Univ.-Doz. Dr. Johann Pidlich, Bereichsleitung, DGKP Dagmar Botek und LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf

Kampf gegen Krebs

ST. PÖLTEN. Mit 31. Dezember 2018 wird in allen NÖ Landes- und Universitätskliniken die Implementierung des Onko- logischen Informationssystems (OIS) abgeschlossen sein. Mittlerweile sind knapp 30.000 Patientinnen und Patienten mit Tumorerkrankungen im OIS dokumentiert.

Krebs als Krankheit steht im Zentrum des öffentlichen Interesses: die Diagnose schockiert wie keine andere. Das bis- herige Leben gerät ins Wanken, es wird einem regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen. 40.000 Menschen erkranken pro Jahr in Österreich an Krebs, etwa 7.000 Neuerkrankungen pro Jahr sind es in Niederösterreich – Ten- denz steigend.

Krebs ist heute längst kein Todesurteil: In den niederösterreichischen Kliniken arbeiten die Ärzte und Therapeuten nach den letzten wissenschaftlichen Erkenntnissen. So werden an den Standorten onkologische Therapien wie Opera- tionen, Bestrahlungen, Chemo- und Immuntherapien geleistet. Fast jedes medizinische Fach führt Krebsbehandlungen durch – Chirurgie, Gynäkologie, Urologie, Strahlentherapie, HNO, Dermatologie, Neurochirurgie, Neurologie und natür- lich die Innere Medizin/Onkologie.


„Mit der Einführung des Onkologischen Informationssystems ist es der NÖ Landeskliniken-Holding erstmalig im deutschsprachigem Raum gelungen, niederösterreichweit alle Krebsfälle und deren Behandlungsschritte krankenhaus- übergreifend zu erfassen und zu dokumentieren - von der Diagnostik über die Therapie bis zur Nachsorge“, erklärt LH- Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

Das System ermöglicht dem behandelnden Arzt im Krankenhaus jederzeit einfach und übersichtlich einen Einblick in die aktuelle Behandlungssituation der Patientinnen und Patienten zu bekommen. Er erhält sofort alle Informationen zum Patienten – unabhängig in welchem Klinikum er behandelt wird.


„Das OIS ist ein umfassendes, tägliches Arbeitsinstrument um onkologische Patientendaten zu erfassen und die lau- fende Betreuung der Patienten festzuhalten. Unsere Ärztinnen und Ärzte können mit diesem Informationssystem den bestmöglichen Nutzen für unsere Patienten erzielen und so auch  die Chancen eine Krebserkrankung zu überleben weiter steigern“ so LH-Stellvertreter Dr. Pernkopf abschließend.