UNSERE KLINIKEN

005: Der Krisenstab trifft sich regelmäßig zu Einsatzbesprechungen. Von li: Monika Mader, Kaufmännischer Standortlei- ter Dipl. KH-Bw Karl Binder, Eveline Emetsberger, DGKP Tanja Gerstbauer, Ärztlicher Standortleiter und Einsatzleiter Prim. Dr. Michael Böhm, Sabine Haider. Im Hintergrund stehend: Pflegestandortleiterin Herta Weissensteiner MBA und Karina Macho

Bei Blitzeis gerüstet

GMÜND – Das Landesklinikum Gmünd nahm am 24.10.2018 an der von der Bezirkshauptmannschaft Gmünd initiierten Stabsrahmen- und Feldübung „Blitzeis 2018“ teil- .

Eisregen über Teilen des Bezirkes Gmünd mit Blitzeisbildung. Als Folge davon lokal begrenzte Stromausfälle und mas- sive Verkehrsbehinderungen mit einer Vielzahl von Schadensereignissen wie z.B. Verkehrsunfälle, technische Gebre- chen etc. – das waren die vorgegebenen Szenen der Katastrophenschutzübung „Blitzeis 2018“ vom 22.10. bis 25.10.2018, welche die Bezirkshauptmannschaft Gmünd gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer, der Lan- desverteidigungsakademie, dem Führungssimulator (FueSim) Weitra, den Stadtgemeinden Gmünd und Weitra, den Ein- satzorganisationen des Bezirkes Gmünd, den Straßenmeistereien und Betreibern kritischer, regionaler Infrastrukturen durchführte.


„Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, sind gute Vorbereitung und das Durchspielen möglicher Szenarien unerlässlich. Groß angelegte Übungen unter Einbeziehung verschiedenster Organisationen wie hier in Gmünd sind wichtig, um bes- tmöglich auf einen möglichen Notfall vorbereitet zu sein“, betont LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf- .


Bei der am 24.10.2018 stattgefundenen Stabsrahmen- und Feldübung formierte sich der Krisenstab des Landesklin- ikums Gmünd mit dem Einsatzleiter Prim. Dr. Michael Böhm  erneut und nutzte den Anlass, um das optimale Zusam- menspiel des Stabes ein weiteres Mal zu üben. Neben fiktiv angenommenen Stromausfällen lag das Hauptaugenmerk vor allem darauf, eine Vielzahl verletzter Personen medizinisch, pflegerisch und auch administrativ entsprechend der Notfallsituation fachgerecht zu versorgen. „Der Faktor Zeit bestimmt im Ernstfall oft über Erfolg oder Misserfolg einer Ak- tion. Dazu muss auch ein Team perfekt zusammenspielen“, erklärt der Ärztliche Standortleiter Prim. Dr. Michael Böhm. Und weiter: „Man hofft natürlich nie in eine Situation zu kommen wie bei „Blitzeis 2018“ vorgegeben, doch wenn eine Krisen- bzw. Katastrophensituation eintritt, wollen wir gut vorbereit sein, um das Leben unserer Patienten und Mitarbei- ter entsprechend schützen zu können.