UNSERE KLINIKEN

Prim. Priv.-Doz. Dr. Joachim Kettenbach, EBIR, der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser und der leitende Radiologie- technologe Christoph Pascher präsentieren stolz die neuen Expertensysteme.

Innovative Expertensysteme

Die Radiologie des LK Wiener Neustadt erhält moderne Expertensysteme.

Am Beginn des Projektes stand die Entwicklung von innovativen und zukunftssicheren Konzepten, welche zukünftig eine nahtlose Zusammenarbeit bei der radiologischen Diagnostik mit allen NÖ Universitäts- und Landeskliniken ge- währleisten werden.

Im ersten Schritt wurde mit der Erneuerung der Softwaresysteme im zentralen Röntgeninstitut und in der Nuklearmedi- zin gestartet. Konkret handelt es sich dabei um „State of the Art“-Anwendungen zur radiologischen Leistungsabwick- lung bis hin zur Bildbefundung, inklusive 3D-Darstellung und Vermessung. Die Ärztinnen und Ärzte in den Klinikabtei- lungen können auf die Bilder und Befunde der von ihnen behandelten Patientinnen und Patienten mittels moderner Web-Technologien von allen Arbeitsplätzen aus zugreifen.

Weitere Schwerpunkte bilden ein zentrales Dosis-Management als Voraussetzung für die Verminderung der Strahlen- belastung der Patientinnen und Patienten sowie eine zentrale Lehrbildsammlung zur Optimierung der Ausbildung und des Erfahrungsaustausches von radiologisch tätigen Ärztinnen und Ärzten. Ergänzend wurden mit diesem Projekt be- reits die Voraussetzungen für einen geplanten Technologie-Sprung in der Abteilung Kardiologie geschaffen.


Moderne Infrastruktur

„Die neu installierten Expertensysteme werden im Landesklinikum Wiener Neustadt von mehr als 100 befundenden Ärztinnen und Ärzten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Medizinisch-Technischen Dienstes eingesetzt. Die Patientinnen und Patienten profitieren von der effizienten Untersuchungsplanung, Untersuchungsdurchführung und der mit modernsten 3D-Darstellungen und Analysemöglichkeiten unterstützten Bildbefundung. Mit diesen Softwaresyste- men werden allein im Landesklinikum Wiener Neustadt jährlich etwa 180.000 radiologische Untersuchungen mit einem digitalen Bilddatenvolumen von ca. 12 Terabyte durchgeführt“, so Prim. Priv.-Doz. Dr. Joachim Kettenbach, EBIR.

Projektstart war im Sommer 2017. Nach einer Durchlaufzeit von nur etwas mehr als einem Jahr konnten die neuen Komponenten bereits ihren Betrieb aufnehmen. Das Ergebnis: eine topmoderne, digitale Infrastruktur zur kliniküber- greifenden Zusammenarbeit mit allen NÖ Universitäts- und Landeskliniken.

„Damit ist der erste Meilenstein der Harmonisierung und Standardisierung im Bereich Radiologie erfolgreich eingeführt und ein weiterer wichtiger Schritt zur Digitalisierung beigetragen,“ so Projektleiter DKBW Wolfgang Amenitsch von der NÖ Landeskliniken- Holding.