INTENSIVPFLEGEKONGRESS

Zusammen halten

Sich interdisziplinär austauschen und bei zahlreichen Fachvorträgen neue Inputs erhalten – darum ging es beim Niederösterreichischen Intensivpflegekongress unter dem Motto „Zusammen sind wir weniger alleine“.

(v.l.) Mag. (FH) Susanne Gröschel, Abteilungsleiterin Pflege, nicht ärztliche Gesundheitsberufe und Ausbildung der NÖ Landeskliniken-Holding, Regional- managerin Hon. Prof. (FH) Christa Stelzmüller, MAS, Prim. Assoc. Prof. Dr. Christoph Hörmann, Leiter der Klinischen Abteilung für Anästhesie und Intensiv- medizin, Abgeordnete zum Nationalrat Michaela Steinacker, Mag. Dr. Bernhard Kadlec, Kaufmännischer Direktor am Universitätsklinikum St. Pölten, Melit- ta Sirninger, Bereichsleitung, PhDr. Michaela Gansch, MSc, Pflegedirektorin am Universitätsklinikum St. Pölten und Prim. Assoc. Prof. Dr. Gerda Deistler- Ruß, Leiterin des Klinischen Instituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation

fotoS: David Prokop, NLK Burchhart

Der elfte Niederösterreichische Intensivpflegekongress in der Fachhochschule St. Pölten stieß auf reges Interesse: Mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Intensiv- und Anästhesiologischen Stationen besuchten die zahlreichen Fachvorträge von Pflegepersonen, Medizinern und Betroffenen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Klinischen Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin sowie dem Klinischen Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation am Universitätsklinikum St. Pölten.

Das diesjährige Motto Interdisziplinarität machte deutlich, dass ein abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Berufsgruppen der Schlüssel zu einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung ist.

Die zentralen Fragen des Kongresses waren „Wer sind wir eigentlich zusammen?“ und „Was wollen wir mit dieser Zusammenarbeit erreichen?“

So ging es in den Vorträgen um das erfolgreiche Miteinander in der Frühmobilisation von adipösen Patientinnen und Patienten oder um die unabdingbare Zusammenarbeit verschiedenster Disziplinen bei Schluckstörungen von Intensivpatienten. Ebenfalls thematisiert wurden die Komplexität von Untersuchungsmethoden, der Medizintechnik und der Digitalisierung, die ein „Zusammen“ erforderlich machen.

erschienen in WIR INTERN 05/2019