UNSERE KLINIKEN

Der Krisenstab des Universitätsklinikum Tullns mit der Unterstützung des Roten Kreuzes vertreten durch Roman Hochgerner (Bezirkskommandant Tulln), Sonja Fiegl (Bezirks-Polizei-Kommandantin, Manfred Henninger (Fachge- bietsleiter Katastrophenschutz der BH Tulln), Dietmar Wurzer (NÖ ZSV) und Dipl.-Ing. Harry Oberlerchner (Berater für Notfall-, Krisen-, und Sicherheitsmanagement. Die MitarbeiterInnen wurden von ihrer Klinikleitung unterstützt: Als Ein- satzleiter fungierte der Kaufmännische Direktor Dipl. KH-Bw. Andreas Mikl, die Chefin des Stabs war Pflegedirektorin DGKP Eva Kainz MsC.

Krisenstabsübung in Tulln: Universitätsklinikum bereitet sich für den Ernstfall vor

„Eine gute Vorbereitung und das Training von Gefahrensituationen sind für die NÖ Kliniken unerlässlich, um im Akutfall schnell handeln zu können. Um in einer Krisensituation bestmöglich vorbereitet zu sein, wurde in Zusammenarbeit mit dem NÖ Zivilschutzverband im Universitätsklinikum Tulln eine Krisenstabsübung abgehalten“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

Eine Krisen- oder Gefahrensituation kann jederzeit und völlig unerwartet eintreten. Um in diesem Fall vorbereitet zu sein, wurde am 10. September 2019 ein Planspiel mit dem Krisenstab des Universitätsklinikums Tulln abgehalten. „Wir nehmen das Krisenmanagement äußerst ernst“, unterstrich der Kaufmännische Direktor Dipl. KH-Bw. AndreasMikl. „Ausnahmesituationen und die damit verbundenen Abläufe durchzuspielen, gibt uns die Chance, uns zu bewähren und weiterzuentwickeln.“

Unter der Einsatzleitung des Kaufmännischen Direktors, und in Zusammenarbeit mit der Chefin des Stabs, Pflegedirek- torin DGKP Eva Kainz MSc, wurde aufgrund einer fiktiven Sturmwarnung mit drohendem Stromausfall der Krisenstab einberufen. Beobachtet wurde die Krisenstabsübung von Vertretern des Roten Kreuzes, der Polizei, der Feuerwehr so- wie Manfred Henninger, Fachgebietsleiter Katastrophenschutz der Bezirkshauptmannschaft Tulln.

Wichtig war es für die Stabsmitglieder, einen ersten Status Quo zu erheben, und den Überblick zu behalten: Wieviele Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärztee, Pflege- und Krankenhauspersonal sind zu diesem Zeitpunkt im Haus? Wie lange können diese mit Notstrom, Medikamenten und Lebensmitteln versorgt werden?

Während ein Teil des Krisenstabs sich dahingehend Gedanken machte und Daten erhob, wurde neben einem komplet- ten Stromausfall im Großraum Tulln, ein weiteres Notfallsszenario hinzugefügt – die Meldung eines Zimmerbrandes. Der Brand konnte von der alarmierten Betriebsfeuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden, drei Patienten (gespielt von Schülern) wurden evakuiert.

Nach und nach wurde die Situation durch weitere Zwischenfälle verschärft, die es zu bewältigen galt. Beim Abschluss dieser Krisenstabsübung zeigte sich Trainer und Sicherheitsexperte Ing. Norbert Kapeller vom Erfolg des Trainings be- geistert: „Das Training verlief äußerst positiv und die Kolleginnen und Kollegen setzten koordiniert und organisiert die richtigen Handlungen. Im Ernstfall einer solchen Krise können sich die Patientinnen und Patienten im Universitätsklini- kum Tulln bestens aufgehoben fühlen.“