UNSERE KLINIKEN

OÄ Dr. Maria Gold (Klinische Abteilung für Innere Medizin 1), Ass. Dr. Annica Bacher (Klinische Abteilung für Chirur- gie), OÄ Dr. Margit Bachner, PM.ME. (Klinische Abteilung für Chirurgie), OÄ Dr. Petra Pichler (Klinische Abteilung für Innere Medizin 1)

Brustgesundheitszentrum eröffnet

ST. PÖLTEN – Zur Behandlung von Patientinnen mit Brustkrebs steht    am Universitätsklinikum St. Pölten ab sofort ein zertifiziertes, multidisziplinäres Brustgesundheitszentrum zur Verfügung.

„Mit der Eröffnung des Brustgesundheitszentrums am Universitätsklinikum St. Pölten können wir unseren Patientinnen die bestmögliche Behandlung der Brustkrebserkrankung nach letztem medizinischen Wissensstand in Kombination mit einer umfassenden, persönlichen Betreuung  anbieten“,  freut  sich  Prim.  Assoc.  Prof.  Dr.  Martin  Wiesholzer,  Leiter der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 1.


Brustkrebs ist mit rund 5.500 Neuerkankungen die häufigste Tumorerkrankung von Frauen in Österreich. Früherken- nung, Diagnose und die Behandlung der Erkrankung haben in den vergangenen Jahren bedeutende Fortschritte ge- macht, erfordern jedoch wie kaum ein anderes  Krebsleiden  ein  sehr  eng  abgestimmtes  Vorgehen  aller  involvierten Fachabteilungen. Die Zunahme des medizinischen Wissens auf diesem Gebiet eröffnet eine Vielzahl moderner Thera- pieoptionen, setzt jedoch die Behandlung durch erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten voraus.


„Mit der Gründung und Zertifizierung des Brustgesundheitszentrums am Universitätsklinikum St. Pölten soll eine umfas- sende Betreuung für alle von dieser Erkrankung betroffenen Patientinnen auf höchstem medizinischen Niveau gewähr- leistet werden. Ein umfangreiches Team von spezialisierten Ärztinnen und Ärzten aller in der Diagnostik und Therapie der Brustkrebserkrankung involvierten Fachrichtungen, wie zum Beispiel Chirurgie, Internistische Onkologie,  Radiolo- gie,  Klinische  Pathologie,  Nuklearmedizin,  Plastische  Chirurgie  und Radioonkologie, gewährleistet die Behandlung von Brustkrebspatientinnen nach dem letzten Stand   des   medizinischen   Wissens.   Selbstverständlich   stehen   den Patientinnen   im Bedarfsfall auch Expertinnen und Experten des Klinischen Instituts für Physikalische Medizin und Re- habilitation und anderer Fachrichtungen zur Verfügung“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.


Während der gesamten Behandlung werden die Patientinnen durch speziell geschultes Pflegepersonal unterstützt so- wie auf Wunsch durch erfahrene klinische Psychologinnen betreut. Auch für eine umfassende soziale Unterstützung ist im Bedarfsfall gesorgt.


Therapieentscheidungen werden nach Abschluss eines aufwendigen Diagnoseverfahrens im interdisziplinären Tumor- board gefällt, die medizinische Qualität von Diagnostik und Therapie wird laufend durch interne und externe Überprü- fungen sichergestellt. Durch das Brustgesundheitszentrum erhalten die Patientinnen Zugang zu neuesten Therapien auf dem Gebiet des Mammakarzinoms.


Das Brustgesundheitszentrum soll in engem Kontakt mit Zuweisern und niedergelassener Ärzteschaft   stehen,   regel- mäßige   Informations-   und   Fortbildungsveranstaltungen   sind geplant.