UNSERE KLINIKEN

v.l.: Univ.Prof.Prim.Dr. Martin Breitenseher (Ärztlicher Direktor LK Horn und Leiter des Instituts für Radiologie und Nu- klearmedizin), Dr. Stephan Pernkopf (LH-Stv.), Mag.a Elisabeth Klang (Pflegedirektorin LK Horn), Mag. Franz Huber (Kaufmännischer Direktor LK Horn)

Neue hochmoderne Gammakamera (SPECT-CT) für die Nuklearmedizin des LK Horn

„Am Institut für Radiologie und Nuklearmedizin des Landesklinikums Horn wurde vor kurzem eine neue Gamma-Kame- ra in Betrieb genommen, die krankhafte Veränderungen der unterschiedlichsten Organe im frühen Stadium erfasst. Da- mit setzen wir wieder einen Schritt hin zur besten Versorgung für die niederösterreichische Bevölkerung“, betont LH- Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

Die neue SPECT-CT Gammakamera verfügt nun über eine zusätzlich eingebaute Computertomographieeinheit, mit der in einem Untersuchungsgang für den Patienten die Vorteile der nuklearmedizinischen Untersuchung mit denen der Computertomographie kombiniert werden können, um eine raschere und effizientere Diagnostik und Therapie zu er- möglichen.

Neben zahlreichen Verbesserungen der herkömmlichen nuklearmedizinischen Untersuchungsmethoden durch mo- dernste Hard- und Software-Technologien kann die neue Gammakamera auch Untersuchungen mit der neuen SPECT- CT-Methode durchführen, welche krankhafte Veränderungen des Stoffwechsels in Herz, Hirn und Tumoren am besten erfasst. Diese Kamera ist in der Lage, auf Zellebene, also im Nanometerbereich, Stoffwechselstörungen sichtbar zu machen.

Prof. Dr. Martin Breitenseher über die Innovation: „Es freut uns, in unserem Versorgungsbereich des Waldviertels und angrenzenden Weinviertels eine neue Qualität in der nuklearmedizinischen Diagnostik anbieten zu können. Dies betrifft auch neue Diagnosemöglichkeiten von Gehirnerkrankungen wie Morbus Parkinson und Demenz.“

Da die Gamma-Kamera den Stoffwechsel sichtbar macht, ist es möglich, die Behandlung gezielter durchzuführen. Dies betrifft insbesondere Tumorerkrankungen. Metastasen können zum frühestmöglichen Zeitpunkt sichtbar gemacht werden. Die Planung einer Herzbehandlung ist genauer, da Narben von Durchblutungsstörungen sauber unterschie- den werden. Auch die Untersuchung des Gehirns erreicht ein nie dagewesenes Qualitätsniveau.

Diese und noch zahlreiche Spezialuntersuchungen wurden durch diese Investition möglich. Die Strahlenexposition für die Patienten ist im Verhältnis zum Risiko der Erkrankungen minimal. Aufgrund einer zusätzlichen Funktion ist eine Inte- gration der Bilder in vorliegende Röntgen- und CT-Aufnahmen über sogenannte Fusionen wie bei einem SPECT-CT möglich. So können Stoffwechselstörungen in statische Bilder projiziert werden.

Die Durchführung dieser Methoden garantiert ein gut geschultes, fachkundiges Team von Fachärzten und Röntgen- medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen und -assistenten.