Standortleitung Waidhofen/Thaya

Ärztlicher Standortleiter:


Prim. Dr. Friedrich König, MBA, MSc


Chirurg wollte Dr. Friedrich König bereits in der Volksschule werden. Er studierte in Wien, absolvierte die Facharztausbildung im KH Horn, wo er auch Oberarzt war, und ist seit 1998 Vorstand der Chirurgischen Abteilung in Waidhofen/Thaya. Ab Mitte 2002 war er dort Ärztlicher Direktor und seit der Zusammenfüh- rung der drei Krankenhäuser ist er nun Ärztlicher Standortleiter. Management studierte König an der Do- nau Uni Krems und an der Wirtschaftsuniversität Wien, erwarb den MSc und den MBA.Seine größte Moti- vation sind die täglichen kleinen und größeren Erfolge, sein wichtigstes Ziel das Erhalten der adäquaten patientennahen Versorgung. In seiner Arbeit ärgert ihn der Zuwachs an nicht-medizinischen Aufgaben. Fragt man König nach den Problemen im Klinikum, nennt er als Erstes den drohenden Ärztemangel im Kli- nikum und im niedergelassenen Bereich.In seinem Klinikum schätzt er besonders das familiäre Klima, am Waldviertel die ländliche Atmosphäre. Der verheiratete zweifache Vater erholt sich zu Hause bei der Fami- lie, beim musizieren, Rad fahren und beim Agility mit dem Hund.

Interim. Kaufmännischer Standortleiter:


Dipl. KH-Bw Robert Zeindl

Pflegerischer Standortleiter:


DGKP Robert Eberl, akad. gepr. PD


Robert Eberl wollte eigentlich Elektrotechniker werden, ein Berufstest legte ihm aber die Krankenpflege nahe – für Männer 1975 absolutes Neuland. Er begann als diplomierter Pfleger auf der Urologie und Chirurgie im LK Zwettl, absolvierte die Intensivsonderausbildung, übernahm die Stationsleitung Intensiv, machte eine Ausbildung für das mittlere Management, wurde Leiter des Pflegedienstes, absolvierte den Universitätslehrgang für leitendes Pflegepersonal und wurde mit dem Zusammenschluss der Häuser Gmünd-Waidhofen/Thaya-Zwettl Leiter des Pflegedienstes.Ihn motiviert im Alltag „die Zusammenarbeit und das Zusam- mentreffen mit fröhlichen und motivierten Menschen.“ Ärgerlich macht ihn Un- ehrlichkeit. Als Ziele nennt er, „dass wir noch besser werden, noch professionel- ler, noch menschlicher und noch persönlicher auf die Menschen zugehen.“ Sor- gen bereiten auch ihm die zunehmende Überalterung und Abwanderung im Waldviertel. Und wenn er zaubern könnte? „Ich würde ein Krebsheilungszen- trum errichten, wo jeder Patient nach der Behandlung die Gewissheit hat, völlig frei von Krebszellen zu sein.“Der verheiratete Vater zweier Kleinkinder ent- spannt sich bei seiner Familie, bei Musik, im Garten und in der Natur. Er liebt das Waldviertel als eine der schönsten Regionen Österreichs – und deftige Waldviertler Kost.