10 FRAGEN

10 Fragen

DGKP Daniela Karner, LK Waidhofen/Thaya

Daniela Karner bei der Arbeit mit ihrem Pferd E.T.


DGKP Daniela Karner ist 31 Jahre alt und seit elf Jahren als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin tätig. Seit zwei Jahren arbeitet sie im Landesklinikum Waidhofen/Thaya im Spritzendienst (Ambulanz). Davor war sie neun Jahre lang im Lorenz-Böhler-Krankenhaus der AUVA in Wien beschäftigt.

Pferde sind bereits seit Karners Kindheit ihre Leidenschaft. Vor einigen Jahren erfüllte sie sich ihren Kindheitstraum vom eigenen Pferd. Ihr jüngeres Pferd, „E.T.“ begleitet sie seit vier Jahren. Kurz nachdem sie ihn kaufte, stellte sich heraus, dass ein „normaler“ Umgang für E.T. nicht reichte, er war ein „schwieriges“ Pferd, das Daniela

Karner nicht reiten konnte. Auf Empfehlung wandte sie sich an Patricia Valdhaus, eine lizensierte Parelli 3-Stern- Instruktorin, und lernte somit deren Arbeit kennen. Valdhaus ist im Landesklinikum Hollabrunn ebenfalls als DGKP tätig. Sie trainiert Jungpferde und Problempferde und unterrichtet Menschen nach dem Parelli Konzept. So entdeckte Karner „Parelli Natural Horsemanship“ für sich. Das Konzept wurde vom Amerikaner Pat Parelli entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Grundausbildung, welche auf gegenseitiger Kommunikation, Respekt und Vertrauen zwischen Mensch und Pferd basiert und die unterschiedlichen Ansprüche verschiedener Pferdetypen berücksichtigt. Schwerpunkte sind vor allem Partnerschaft und Pferdepsychologie. Das Programm umfasst nicht nur das Reiten, sondern auch Bodenarbeit, Liberty (Freiarbeit) und Finesse Reiten (Dressur). Für Daniela Karner ist Natural Horsemanship eine Einstellung gegenüber der Pferde. Denn diese sind sehr sensible Tiere und spiegeln die Menschen wider. Karners Lieblingszitat von Pat Parelli: “There is nothing you can’t do, when your horse becomes a part of you”. Heute ist Daniela Karner sehr stolz auf ihren E.T., er wurde vom Problempferd zum verlässlichen Reitpferd. Immer noch unterstützt Karner in ihrer Freizeit Patricia Valdhaus bei der Arbeit mit Mensch und Pferd. Interessierte sind gerne eingeladen, die Arbeit nach dem Parelli Konzept näher kennen zu lernen.


Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Ich wollte immer meinen eigenen Bauernhof haben.


Was macht Ihnen die meiste Freude am Beruf?

Herausfordernde Situationen, in denen alle Beteiligten an der Lösung mitarbeiten.


Was bringt Sie zum Lachen?

Vieles: Situationskomik, Kabaretts, „a guter Schmäh!“


Worüber ärgern Sie sich?

Dass ich es nicht schaffe, mich nicht zu ärgern.


Mit welchen drei Worten würden Ihre Kollegen Sie beschreiben?

Direkt, zielstrebig, humorvoll.


Ihr Motto?

„Genieße das Leben.“


Drei Dinge oder Personen, die Sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden?

Sonnencreme, meinen Hund und einen 25 kg schweren Koffer mit den notwendigsten Dingen.


Mit welcher Person würden Sie gerne einen Kaffee trinken?

Mit der Queen, wobei mir ein Ausreiten mit ihr lieber wäre, als Kaffee trinken. Warum? Weil sie mit 93 Jahren noch am Pferd sitzt.


Wozu hätten Sie gerne mehr Zeit?

Für das NIX tun.


Wenn Sie eine Sache an sich ändern könnten, was wäre das?

Ich wäre gerne stressresistenter.

erschienen in WIR INTERN 04/2019