UNSERE MENSCHEN

Nach 43 Jahren verabschieden wir Jutta Schönbauer in den verdienten Ruhestand.

43 Jahre im Klinikum

KREMS – Nach knapp 43 Jahren im Klinikum verabschiedet sich Frau Jutta Schönbauer in den wohlverdienten Ruhe- stand und blickt auf ereignisreiche und spannende Jahrzehnte zurück.

Als Jutta Schönbauer am 1. Jänner 1978 ihren Dienst als Sekretärin im ehemaligen A. ö. Krankenhaus der Stadt Krems antrat, war nichts so, wie es heute ist.


Frau Schönbauer blickt auf eine Zeit voller Veränderungen, Herausforderungen und interessanten Aufgaben zurück. „Mit Frau Schönbauer verlässt uns eine der langjährigsten und zuverlässigsten Mitarbeiterinnen im kaufmännischen Bereich. Sie hat jahrelang die administrativen Abläufe der verschiedenen Abteilungen maßgeblich mitgestaltet und ge- prägt.“ so Ing. Roman Semler, MBA, Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums Krems.



Damals gab es nur eine Interne Abteilung, welche in 2 Gebäuden untergebracht war. Im Gegensatz zur modernen In- frastruktur heute, zählten zu ihren Arbeitsmitteln lediglich eine Schreibmaschine und ein Telefon, sodass sie all ihre Auf- gaben noch händisch verwalten und den Überblick behalten musste. So wurden Protokolle beispielsweise direkt wäh- rend Besprechungen verfasst, unterschrieben und abgelegt, da es keine Diktiergeräte gab.



Weiters erinnert sich Frau Schönbauer an einige lustige Situationen zurück, unter anderem an ihren Umzug in das neue Klinikum. Der damals einzige Aufzug war leider dauerhaft besetzt, weshalb Frau Schönbauer all ihr benötigten Arbeits- materialien über das Stiegenhaus in den 7. Stock brachte. „Selbst ist die Frau“, betont Frau Schönbauer. Im 7. Stock angekommen, wurde ihr die erste Computerschreibmaschine zur Verfügung gestellt, welche ihr den Arbeitsalltag erleichterte.



Mit der Bestellung von Dozent Dr. Kronik zum Abteilungsleiter, wurden die Weichen für die Kardiologie in Krems gelegt. Die medizinische Administration entwickelte sich zu einem immer umfangreicheren Aufgabenfeld, welches Frau Schönbauer mitgestalten und prägen konnte und somit einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Kardio- logie-Bereiches leistete.



„Nach so vielen Dienstjahren ist man entweder froh, all das hinter sich zu haben, oder man schaut demütig und dank- bar auf die vielen gemeinsamen Jahre zurück und ist glücklich, so lange, mit so wundervollen Menschen verbracht zu haben. Und genau das tue ich jetzt, ich bin froh und dankbar für diese tolle Zeit.“, so Frau Schönbauers Abschieds- worte vor ihrem wohlverdienten Ruhestand.