PERSONALIA

Neue Führungskraft

Im Universitätsklinikum Krems verstärkt seit Anfang Mai eine neue Pflegedirektorin das Team der Klinikleitung.

Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter kann kritische Ereignisse im Klinikalltag von jedem PC aus anonym melden.

Annette Wachter, MMSc

ist neue Pflegedirektorin im UK Krems. Vor ihrem Wechsel war die Führungskraft sieben Jahre im Universitätsklinikum St. Pölten-Lilienfeld, zuletzt als stellvertretende Pflegedirektorin, tätig. 2010 absolvierte Wachter den MSc in Höherem Pflegemanagement an der Donau Universität Krems. 2019 schloss sie zudem den Master of Science in Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung an der Sigmund Freud Universität ab. Mit viel Elan, langjähriger Praxis und hohem Fachwissen möchte Wachter die neue, herausfordernde Aufgabe meistern. „Die Pflege ist eine essentielle Säule in der Versorgung und Behandlung unserer Patientinnen und Patienten. Eine sich rasant weiterentwickelnde Medizin erfordert Spezialwissen und das dazugehörige pflegerische Handeln,“ steckt Wachter die Leitlinien für ihren zukünftigen Aufgabenbereich ab.

Interdisziplinarität sieht sie dabei als einen wesentlichen Faktor für den gemeinsamen Behandlungserfolg. Die Akademisierung des Pflegeberufes ist in Wachters Augen ebenso relevant wie die Entstehung neuer Berufsbilder, beispielsweise die Pflegefachassistenz. „Essentiell wird es sein, den Beruf der Pflege zukünftig attraktiv zu gestalten – hier nimmt ja die Landeskliniken-Holding nicht zuletzt mit ihrer aktuellen Kampagne „Pflege – Du fehlst!“ eine Vorreiterrolle ein“, verweist Wachter auf die Bildungs- und Ausbildungsaktivitäten im Klinikverbund. Für ihre Aufgabe im UK Krems hat sich die erfahrene Pflegemanagerin vorgenommen, bei aller Professionalisierung und Fachexpertise einen empathischen und menschlichen Umgang mit den anvertrauten Patientinnen und Patienten zu pflegen und ein verlässlicher Partner im interdisziplinären Team zu sein.


Das Universitätsklinikum Krems ...

nehme ich als ein Haus wahr, in dem die stetigen Verbesserungen im Sinne einer bestmöglichen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten stehen. Das interdisziplinäre Team arbeitet täglich mit höchster

Motivation an deren Umsetzung.


Meine Hauptaufgabe ist …

die Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Sicherstellung einer angepassten Pflegequalität. Das geschieht unter Beachtung der Aspekte Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und gesetzlicher Bestimmungen. Hohe

Priorität hat auch die Koordination des Pflegedienstes.


Die Herausforderungen meiner Tätigkeit sind ...

die Pflege als essentielle Säule in der Versorgung und Behandlung unserer Patientinnen und Patienten zu positionieren. Außerdem ist jetzt der optimale Zeitpunkt, die Akademisierung des Pflegeberufes sowie neue Berufsbilder bestmöglich in bestehende Krankenhaus-Hierarchien zu integrieren.


Mein Motto ist …

wer noch nie einen Fehler gemacht hat, hat sich noch nie an etwas Neues gewagt. (Albert Einstein.)


Ausgleich zu meinem Beruf finde ich ...

beim Sport sowie im Kreise meiner Familie und mit meinem Hund.

erschienen in WIR INTERN 03/2019