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aseptisches Arbeiten an Isolator und Werkbank

Die Kunst der Monotypie

WAIDHOFEN/THAYA –Die aktuelle Bilderausstellung im Landesklinikum Waidhofen/Thaya gibt Einblicke in die Kunst der Monotypie.

Schon als Kind entdeckte Raphael Pittioni sein Interesse am Zeichnen und begann im Rahmen seiner Kunsttherapie- ausbildung 2016 seine künstlerische Sprache zu entwickeln. Besonderen Gefallen fand der gebürtige Wiener an der Technik der Monotypie, eine Drucktechnik in der es jeden Druck nur einmal gibt und somit keine identisch gleichen Bil- der hergestellt werden können.


In der aktuellen Ausstellung im Landesklinikum Waidhofen/Thaya zeigt Raphael Pittioni eine mixed-media Technik, bei der Monotypien die Grundlage sind, als Collagen auf andere Monotypien geklebt werden und mit Pastellkreide Struktu- ren und Farben hervorgehoben werden. Dadurch bekommen die Bilder eine besondere Tiefe. Auch sind sie bewusst quadratisch gehalten, sodass sie auch gedreht werden können und damit gleich eine andere Wirkung erzielen!

„Es sind durchwegs abstrakte Bilder, die beim Betrachter Gefühle hervorrufen sollen. Sie sollen zu eigener Interpretati- on anregen und können auch mit Gefühlen des Betrachters in Resonanz treten. Schon während meiner Tätigkeit als Er- gotherapeut wurde für mich immer deutlicher, was kreativer Ausdruck bei psychisch beeinträchtigen Menschen bewir- ken kann. Auch für mich ist die Kunst ein Weg, meine Gefühle und meine Geschichte zu artikulieren“ so der Künstler.


Raphael Pittioni lebt derzeit in Langenlois, absolviert die Kunsttherapieausbildung an der Wiener Schule für Kunstthe- rapie und nahm 2019 am europäischen Künstlerwettbewerb in Luxemburg teil. Seine Bilder sind für alle Interessierten bis Ende Juni 2019 auf Ebene 4 im Landesklinikum Waidhofen/Thaya zu sehen und bei Gefallen zu erwerben.