Bestnoten für die interdisziplinäre Entlassungsstation St. Pölten

Das Team der Interdisziplinären Entlassungsstation am Universitätsklinikum St. Pölten

Die Interdisziplinäre  Entlassungsstation am Universitätsklinikum St. Pölten besteht seit Juli 2012 und wird ausschließlich von der Pflege geführt. Von April 2016 bis April 2017 hat das Universitätsklinikum eine Patientenbefragung durchgeführt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt.

Im  Mittelpunkt  der  Interdisziplinären  Entlassungsstation  stehen  die  Patientinnen  und Patienten  mit  ihren  Bedürf- nissen.  Der  Pflegeprozess  steht  im  Vordergrund  und  wird individuell abgestimmt. Es sind nur im Bedarfsfall ärztliche Visiten vorgesehen, nach dem Motto „High care and low medicine“.


Das Ziel ist es, die stationäre Behandlung der Patientinnen und Patienten optimal an ihre individuellen und spezifischen Bedürfnisse anzupassen, damit eine ehest mögliche Entlassung in deren eigenen vier Wände wieder möglich ist. Durch die intensive Einbindung soll die bestmögliche Lebensqualität wiedererlangt und ein nahtloser Übergang in die häusli- che Pflege sichergestellt werden.


Bei der Befragung haben 241 Patientinnen und Patienten teilgenommen, das ergibt einen Rücklauf von 53,5 %. Bewertet wurde beispielsweise die Zufriedenheit betreffend die Beantwortung  von  Anliegen  und  Fragen  und  ob  durch  die  Un- terstützung  des Pflegepersonals  die  Selbstständigkeit,  vor  allem  in  Bezug  auf  die  Mobilität,  verbessert werden konn- te.


Bei allen Ergebnissen kam man dem maximalen Wert von 100 sehr nahe. Es bestand auch die Möglichkeit, sich in einem freien, offenen Teil mitzuteilen. „Das Positive strahlt auf die Patientinnen und Patienten zurück und trägt insgeheim zur Regenerierung bei. Bleibt weiterhin so!”, so eine der vielen positiven Rückmeldungen.


„Um den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten gerecht zu werden ist es wichtig, dass wir  uns  stetig  weiterent- wickeln.  Wir  nehmen  Verbesserungsvorschläge  sehr  ernst  und deshalb wird der nächste Schritt die Umsetzung sein“, betont Thomas Wieland, BSc, MSc, Stationsleitung der Interdisziplinären Entlassungsstation am Universitätsklinikum St. Pölten.