UNSERE KLINIKEN

(v.l.) Elfriede König, Barbara Lang, Judith Ziegler, Maria Krempl, Bettina Schatzeder, Sabine Gruber

Foto: Maria Huber, LK Scheibbs

Hebammen informieren über Rückbildungsgymnastik

Das Hebammenteam des LK Scheibbs informiert nun bereits im Wochenbett über beckenbodenschonendes Verhalten im täglichen Bewegungs- und Arbeitsablauf und gezielte Übungen nach der Geburt oder Kaiserschnitt.

Der Beckenboden gibt unserer Wirbelsäule Stütze und Halt. Die Stärkung der Beckenbo-denmuskulatur nach der Ge- burt, sowie die Prävention oder Behandlung von Beckenboden-schwäche kann zur Stärkung der Frauen- und Mutter- gesundheit beitragen.


Nicht ausschließlich die Geburt oder ein Kaiserschnitt schwächen die weibliche Muskulatur, sondern bereits die hor- monelle Umstellung während der Schwangerschaft und die enorme Dehnung der Bauchmuskulatur. Gezielte Körper- übungen unterstützen die natürlichen Rückbildungsvorgänge von Beckenboden, Bauch- und Rückenmuskulatur, sowie Körperhal-tung optimal, wodurch das Wohlbefinden gesteigert und Beckenboden- oder Haltungsbe-schwerden opti- miert oder reduziert werden.


„Rückbildungsgymnastik setzt Heilungsreize. Wir möchten nun bereits im Wochenbett alltagstaugliche Informationen über das Heben und Tragen sowie zur Optimierung der Körperhaltung anbieten. Ziel ist es, den Körper nach der Ge- burt wieder neu zu stärken. Wir Hebammen freuen uns nun dieses Angebot den Wöchnerinnen schon auf der Station zur Verfügung zu stellen“, meint die leitende Hebamme Elfriede König.


Ab der sechsten Woche nach der Geburt wird eine weiterführende Rückbildungsgymnastik empfohlen. Hierfür steht im LK Scheibbs ab Mai 2019 die freiberufliche Hebamme Barbara Lang als Kursleiterin für Rückbildungsgymnastik sowie einen Kurs für Beckenbodentraining für Frauen jeden Alters zur Verfügung.


Prim. Dr. Peter Diridl fügt ergänzend hinzu: „Auch eine adäquate operative Therapie bei Beschwerden wie Inkontinenz oder Senkung wird im LK Scheibbs unter Berücksichtigung der neuesten Operationstechniken angeboten – für Präven- tion ist es aber nie zu spät, sie ist jederzeit sinnvoll und für Frauen jeden Alters zu empfehlen.“