UNSER WEG - ABTEILUNG

Das Team der Abteilung Pflege, nicht ärztliche Gesundheitsberufe und Ausbildung: (v.l.) Bereich Ausbildung mit Annabell Heiss, BA MA MA, Doris Penka und Andrea Wurzenberger, Leiter Roman Gaal, MSc, MAS, sowie aus dem Bereich Pflege und Therapie Barbara Weiser, MA, Karin Rosenstingl, MBA, Mag. Gerlinde Mayer und Mag. Helga Zellhofer

Entwicklung & Service

Die Abteilung Pflege, nicht ärztliche Gesundheitsberufe undAusbildung entwickelt verschiedene Themen im Bereich Pflege und Therapie und beschäftigt sich

gemeinsam mit ihren Partnern intensiv mit Zukunftsfragen.

Die Novelle zum Pflegegesetz, deren Auswirkungen auf die Kliniken, die Kooperation mit den Fachhochschulen in der Ausbildung von Pflegekräften und Therapeuten – all das und noch viel mehr gehört in den Aufgabenbereich einer ziemlich neuen Abteilung in der Zentrale der NÖ Landeskliniken-Holding: Vor einem Jahr fiel die Entscheidung, die große Abteilung Medizinische und Pflegerische Betriebsunterstützung unter Leitung des  stellvertretenden Medizini- schen Geschäftsführers Dr. Markus Klamminger zu teilen in:

n die Abteilung „Medizinische Betriebsunterstützung“, die weiter unter Klammingers Führung an den großen The- men der ärztlichen Versorgung in den Kliniken arbeitet und

n die Abteilung „Pflege, nicht ärztliche Gesundheitsberufe und Ausbildung“ unter Leitung des erfahrenen Pflegefach- manns Roman Gaal

Eine wichtige und auch wertschätzende Entscheidung – schließlich sind 12.800 Personen in der Pflege sowie Therapie tätig – und damit mehr als die Hälfte aller 20.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den NÖ Kliniken und der Hol- ding-Zentrale.

„Das war sehr sinnvoll, weil absehbar war, dass mit der Novelle zum Pflegegesetz (GuKG-Novelle) tiefgreifende Verän- derungen auf die Pflege zukommen“, betont Abteilungsleiter Roman Gaal. (Mehr dazu siehe auch G&L INTERN 04/16 „Reform als Chance“ sowie 05/16 „Neue Chancen für die Pflege“, beides auch unter www.wir-mitarbeiter.at). „Wir konzipieren derzeit, wie künftig die Ausbildungen in den Pflegeberufen aussehen sollen. Denn bald kommen die ge- burtenstarken Jahrgänge ins Pensionsalter. Und generell geht es einfach darum, wie die Pflege in der Zukunft arbeiten wird – auch für die Pflegeheime, die mobilen Dienste und alle anderen Bereiche.“


Enge Zusammenarbeit

Dafür arbeiten die Expertinnen der Abteilung mit dem Leiter Gaal mit den Pflegedienstleitungen und Schuldirektoren eng zusammen. Mit der Arbeitsgruppe „Den Wandel gemeinsam gestalten“ wird die Vernetzung zwischen den oben angeführten forciert. In einen weiteren Schritt wurden die NÖ Fachhochschulen der Gesundheitsberufe (Krems, St. Pölten, Wiener Neustadt) eingebunden. „So konnten wir eine gute Basis schaffen, um etwa den Herausforderungen durch die Gesetzesnovelle gerecht zu werden.“

In den Tätigkeitsbereich der Abteilung fällt auch die Pflege-Clearingstelle, in der das Land NÖ als Aufsicht und als Dienstgeber und die NÖ Landeskliniken-Holding ebenso vertreten sind wie die Schulen und der Zentralbetriebsrat. Zum Thema Patientensicherheit gibt es ebenso ein Gremium zum Austauschen, in dem die Pflegeaufsicht, die Patien- tenanwaltschaft und die Holding vertreten sind. Auch hier ist die Abteilung der Holding-Zentrale fest eingebunden. Im Bereich der Therapeuten geht es zum Beispiel um die Schnittstelle MTD und MAB-Berufe sowie die Entwicklung von strategischen Konzepten. Hier arbeitet die Abteilung leitend in zwei Fachbeiräten der NÖ Landeskliniken-Hol- ding mit. Generell sehen sich die Mitarbeiterinnen der Abteilung unter der Führung von Roman Gaal als Team, das die strukturelle Organisationsveränderung gut unterstützt. „Wir sind bestrebt, im engen Abtausch mit der Praxis eine gute Basis für die Zukunft zu schaffen. Dabei geht es darum, immer genau zu schauen, wie der Bedarf ist“, betont Gaal. „Wichtig ist uns, nicht nur zu reagieren, sondern wirklich nach vorn zu denken.“



AUSBILDUNG


• Planung und Ausbildungsplätze und Kapazitäten

• Unterstützung der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen

(GuKPS),  z. B. mit der Entwicklung von Standards wie den Auf

nahmeverfahren

• Aufbau einer effektiven Schul-Software sowie aktive Unterstüt

zung bei der Weiterentwicklung der Praktikums-Datenbank für

die GuKPS und FHs

• Öffentlichkeitsarbeit, um das Interesse am Beruf zu

steigern, zum Beispiel   durch Flyer, Homepage, Messeauftritte

und Unterstützung der Schulen bei Veranstaltungen


THERAPEUTEN


• Zusammenarbeit in den Fachbeiräten, Leitung der Fachbeiräte

Physikalische Medizin und Rehabilitation

• Medizinische Assistenzberufe (MAB): Schärfen der Kompetenz

profile, zum Beispiel bei der Frage, was Radiotechnologen und

was Radiologieassistenzen tun

• Bedarfsberechnungen

• Leistungskataloge der MTD erstellen und harmonisieren

sowie die Leistungsdokumentation klären und generieren

• Kooperation mit den FHs in Fragen Bedarf und Praktika



PFLEGE


•  Zahlreiche Projekte, wie die maßgebliche Mitarbeit am

österreichweiten Thema der „Verschlankung“ der Pflege-

Dokumentation, das Erarbeiten der Grundlagen für die

künftige elektronische Dokumentation sowie das

Entwickeln methodischer Rechenmodelle für die Pflege

•  Qualitätsarbeit: Entwickeln von Kennzahlen, etwa für die

Balanced Score Card, Drehscheiben-Funktion für die

Palliativ-Versorgung in den Kliniken und das Entlassungs-

management, Unterstützung der Selbsthilfegruppen

•  Support für die Abteilungen in der Holding-Zentrale,

die sich mit zahlreichen Anfragen an die Fachabteilung

wenden – von Recht über IT bis zum Thema Prozesse und

Standards