NÖGUS

Gesundheit planen

Die Abteilung Planung im NÖGUS schafft die Rahmenbedingungen, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Das Team der Abteilung Planung im NÖGUS: (v.l.) Ing. Michael Neuhauser, Philipp Böhm, stv. Abteilungsleiterin Mag. Elisabeth Freynschlag, Abteilungsleiterin Mag. (FH) Carina Fößleitner, MA, Mag. Christoph Sturmlechner, Mag. Maria Luzia Enengel

Das Wort „Planen“ begleitet uns tagtäglich. Wir planen unsere Termine im Job, die Arzttermine unserer Kinder. Wenn wir beispielsweise an unsere Urlaubsplanung denken: Mit dem Buchen einer Unterkunft ist es zumeist nicht getan, denn viele andere Dinge entscheiden über den Erfolg der Reise. So in etwa kann man sich auch die Planung der Gesundheitsversor- gung in Niederösterreich vorstellen: „Die Gesundheitsplanung braucht ebenso Zeit, Fachwissen über die Gesundheits- landschaft und die Zusammenarbeit aller Verantwortlichen im Gesundheitssystem“, betont Mag. (FH) Carina Fößleitner, MA, Leiterin der Abteilung Planung beim NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS).


Versorgung

Das Ziel der Abteilung ist die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Niederösterreicherinnen und Niederösterrei- cher. Das Team analysiert, bewertet und lässt die relevanten Informationen in die Gesundheitsplanung einfließen. Im Ver- gleich zu einem Reisebüro, „sind wir sozusagen die Fullservice-Agentur für die Gesundheitsplanung in Niederösterreich“, erklärt Carina Fößleitner mit einem Lächeln. „Angefangen von einem professionellen Datenmanagement, über detaillierte Analysen und Bedarfsprüfungen an neuen Versorgungsangeboten bis hin zur Festlegung, welche Gesundheitsleistungen zukünftig wo erbracht werden müssen, um die Bevölkerung bestmöglich medizinisch zu versorgen.“



Regionaler Strukturplan Gesundheit

Den Rahmen für die Gesundheitsplanung bilden der Österreichische Strukturplan Gesundheit (ÖSG) und herabgebrochen auf die niederösterreichischen Bedürfnisse der Regionale Strukturplan Gesundheit Niederösterreich (RSG NÖ). Der ÖSG enthält Vorgaben für Detailplanungen in Niederösterreich, der RSG NÖ verortet die für Niederösterreich spezifisch notwen- dige Struktur der Gesundheitsversorgung. Das heißt Strukturen und Kapazitäten in den NÖ Kliniken, in Ambulatorien, Re- habilitationseinrichtungen oder bei den niedergelassenen Haus- und Fachärzten. Dazu gehört unter anderem die Anzahl der Landeskrankenanstalten, Abteilungen, Ambulanzen bis hin zur Bettenanzahl pro medizinische Fachrichtung, Mindest- ausstattung eines Spitals als Voraussetzung für bestimmte Eingriffe sowie Erreichbarkeiten. Die Gesundheitsplanung er- folgt in enger Zusammenarbeit mit der NÖ Landeskliniken-Holding und den Partnern des Gesundheitswesens. Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben sind die Arbeiten zur Aktualisierung des RSG NÖ auf aktuelle Erfordernisse voll im Laufen.


Zukunftsthemen

„Wir richten dabei unseren Blick nach vorne. In unseren heutigen Überlegungen müssen auch Zukunftsthemen berück- sichtigt werden“, sagt Carina Fößleitner. So stehe beispielsweise außer Frage, dass die Bevölkerung immer älter wird. „Es gilt vorausblickend und strategisch für die nächsten Jahre zu denken und im Sinne einer bedarfsgerechten, effizienten und wohnortnahen Versorgung der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu planen.“ Neben der Gesundheitspla- nung ist die Urlaubsplanung auch eine Leidenschaft von Fößleitner: „Heuer ging’s mit meiner Familie auf Mittelmeer-Kreuz- fahrt, für den Rest des Sommers ist unser Garten die Top-Reisedestination. Ich wünsche allen einen schönen und erholsa- men Sommerurlaub!“

Informationen:

www.noegus.at

erschienen in WIR INTERN 03/2018