UNSERE KLINIKEN

(v.l.) Pflegedirektorin DGKP Silvia Hickelsberger, MSc, MBA, OA Dr. Wolfgang Leitner, PA Alexandra Stindl, Ass. Dr. Adrienne Majan, DGKP Astrid Heinz, STL DGKP Thomas Summerer, STL DGKP Denisa Böhm, Mag. Peter Mittermayr, PA Michaela Müller, DGKP Sonja Engel-Krammer und DGKP Christa Weinkopf in den neu adaptierten Räumlichkeiten.

ZAEMP neu gestaltet

HOLLABRUNN – Die Zentrale Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (ZAEMP) war ein Vierteljahrhundert im Landes- klinikum Hollabrunn in der Robert-Löffler-Straße aktiv und führte in den vergangenen 25 Jahren knapp 100.000 Aufbe- reitungsprozesse durch.

Mit der Verlegung des Landesklinikums Hollabrunn im Juni 1992 in die Robert-Löffler-Straße, wurde die neue ZAEMP damals an diesem Standort in Betrieb genommen. Jährlich erfolgten ca. 5.500 Aufbereitungen, so dass hochgerechnet beinahe 100.000 Aufbereitungsprozesse auf einem hohen Qualitätslevel durchgeführt wurden.


Die einzelnen Prozessschritte im Bereich der zentralen Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte umfassten die trocke- ne Entsorgung der gebrauchten Instrumente vom Operationssaal und den Stationen, die Vorreinigung der Instrumente, eine Ultraschallbehandlung sowie eine thermische Desinfektion, die Kontrolle der Instrumente und die Bestückung der Tassen laut Packliste. Nach der Durchführung der Dampfsterilisation erfolgte anschließend die Bereitstellung des Steril- guts zur Abholung im Sterilgutlager durch das Personal des Operationsbereiches.


Die ausgezeichnete interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche innerhalb des Landesklinikums Holla- brunn und der stets geführte offene Dialog stellten die qualitative Leistung und die bestmögliche Anwenderinnen- und Anwender-Zufriedenheit im Hinblick auf die aufbereiteten Medizinprodukte sicher.


Nach mehr als 25 Betriebsjahren wurde es notwendig, die ZAEMP des Landesklinikums Hollabrunn zu erneuern. Auf- grund geänderter gesetzlicher Rahmenbedingungen und der beengten räumlichen Situation im Landesklinikum Holla- brunn wurde beschlossen, die Versorgung durch das Logistikzentrum St. Pölten sicherzustellen.


Nach den erfolgten Umbauarbeiten im Landesklinikum Hollabrunn wurde das Sterilgutlager neu konzipiert und die Pa- tientinnen und Patienten der onkologischen Ambulanz erhielten einen neuen Wartebereich. Zusätzlich wurde der ver- bleibende Raum zur Schaffung eines größeren Blutdepots genutzt. Somit konnten die ehemals beengten Platzverhält- nisse in diesem Bereich optimiert werden.